Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Kinder nicht als Boten zur Apotheke schicken

Aktuelles

Junge, ca. 12 Jahre, blond, langer Pony, auf der Rolltreppe eines Shopping-Centers, über Schulter in die Kamera blickend

Selbst wenn sie schon ziemlich "groß" wirken, schickt man Kinder am besten nicht in die Apotheke, um Medikamente abzuholen.
© Jörg Hackemann - Fotolia

Fr. 31. Oktober 2014

Kinder nicht als Boten in die Apotheke schicken

Das Gesetz verbietet Apothekern zwar nicht grundsätzlich, Arzneimittel an Kinder und Jugendliche abzugeben. Es ist jedoch wenig sinnvoll, wenn Eltern ihre Kinder in die Apotheke schicken, um Medikamente abzuholen.

Anzeige

Gegen einen Botendienst von Kindern spricht einiges: Auch vermeintlich "harmlose" rezeptfreie Medikamente können bei falscher Anwendung der Gesundheit schaden. "Wie soll ein Apotheker einen erwachsenen Patienten beraten, wenn er mit einem Kind spricht?" gibt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer zu bedenken. Kinder könnten beispielsweise Einnahmehinweise noch nicht richtig verstehen und deshalb auch nicht korrekt ausrichten. Wenn der Apotheker Fragen zu anderen Medikamenten des Patienten habe, beispielsweise um mögliche Wechselwirkungen zu beurteilen, könne ein Kind diese vermutlich nicht beantworten.

Grundsätzlich geben Apotheker Kindern und Jugendlichen Medikamente nur unter großem Vorbehalt mit. Besser ist es, wenn Erwachsene die Medikamente selbst abholen oder einen Erwachsenen um den Botengang bitten. Wer auf sich allein gestellt, bettlägerig oder gehbehindert ist, kann in der Apotheke anrufen und einen Botendienst bestellen: Im Einzelfall bringt die Apotheke dringend benötigte Medikamente umgehend bis an die Haustür.

ABDA/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Herzkrankheiten sind Todesursache Nr. 1

Vor allem Frauen sind Risikopatienten, wie der Deutsche Herzbericht zeigt.

Wie gefährlich ist die Schweinepest?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung äußert sich zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher.

Radfahren schadet der Manneskraft nicht

US-Forscher geben Entwarnung für Freizeit- und Sportradler.

NAI vom 15.1.2018: Gesunde Zähne zeigen

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Gesunde Zähne zeigen“.

Thema der Woche: 7 Tipps für Erkältete

Mit diesen Tipps sind Sie schnell wieder auf den Beinen.

Nahrungsergänzung: Neue Höchstmengen

Experten haben ihre Empfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe aktualisiert.

Säuglingsmilch nicht selbst herstellen

Solche Milch liefert unter Umständen nicht genug Nährstoffe und kann Babys krank machen.

EMS-Training: Nicht ohne Risiko

Der neue Trendsport kann unter Umständen Muskeln und Nieren schädigen.

Kleine Wunden selbst versorgen

Mit diesen Tipps lassen sich Schnitt- oder Schürfwunden ganz einfach selbst versorgen.

Sehfehler sind schuld an vielen Skiunfällen

Eine passende Skibrille kann Unfälle verhindern. Experten erklären, worauf es beim Kauf ankommt.

Thema der Woche: Warzen loswerden

Was neben Schneckenschleim sonst noch gegen die lästigen Hautmale hilft.

Rückenschmerzen selbst behandeln

Apotheker geben Tipps, wie sich beginnende Schmerzen in den Griff bekommen lassen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen