Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Wer selbst kocht, isst gesünder

Aktuelles

Junges Paar (blonde Frau, dunkelhaariger Mann) in Freizeitkleidung zu Hause beim gemeinsamen Kochen

Wer häufig selbst zum Kochlöffel greift, nimmt im Schnitt weniger Kalorien zu sich.
© mauritius images

Mi. 19. November 2014

Wer selbst kocht, isst gesünder

Zu viel Stress, zu großer Aufwand, ein ungewisses Ergebnis: Es gibt viele Gründe, warum Menschen nicht gern selbst kochen und lieber auswärts essen. US-Forscher haben jetzt aber ein gutes Argument gegen das Essengehen gefunden: Wer oft selbst kocht und zu Hause isst, ernährt sich automatisch gesünder und spart Kalorien – und das ganz ohne Abnehmgedanken.

Anzeige

"Wenn Menschen die meisten ihrer Mahlzeiten zu Hause selbst zubereiten, nehmen sie weniger Kohlenhydrate, weniger Zucker und weniger Fett zu sich als jemand, der weniger oder gar nicht selbst kocht", sagt Julia A. Wolfson von der Johns Hopkins University in Baltimore. Sie hatte gemeinsam mit Professor Dr. Sara N. Bleich in einer Studie untersucht, wo und was Menschen essen und wie viel Nährstoffe sie dabei zu sich nehmen. Es zeigte sich, dass jene acht Prozent der untersuchten Personen, die für ihr Abendessen nur einmal pro Woche selbst zum Kochlöffel griffen oder sogar noch seltener, an einem durchschnittlichen Tag 2.301 Kalorien verzehrten. Menschen, die dagegen sechs- oder siebenmal pro Woche selbst kochten, was auf etwa die Hälfte der Untersuchten zutraf, konsumierten im Schnitt nur 2.164 Kalorien pro Tag. Eine ähnliche Tendenz zeigte sich für Zucker und für Fett, wie Wolfson auf einer Ärztetagung in New Orleans berichtete.

Die Wissenschaftlerinnen fanden zudem heraus, dass Personen, die oft zu Hause kochen, seltener zu Tiefkühl-Produkten greifen. Und wenn sie einmal auswärts essen, konsumieren sie offenbar seltener Fast-Food.

Für die Frage, wie oft zu Hause gekocht wird, scheint der im Fachblatt Public Health Nutrition veröffentlichten Studie zufolge auch der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle zu spielen. Personen, die mehr als 35 Stunden pro Woche außerhalb ihres Zuhauses arbeiteten, kochten demnach weniger häufig selbst.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Arzneimittel: Vorsicht bei diesen Getränken

Um Tabletten herunterzuspülen, eignet sich längst nicht jedes Getränk.

Obst und Gemüse in den Wechseljahren

Mit einer gesunden Ernährung lassen sich Wechseljahresbeschwerden mildern.

7 Tipps gegen trockene Augen

Wer jeden Tag am Bildschirm arbeitet, hat häufiger mit trockenen Augen zu kämpfen.

Coronavirus: Infektionen oft mild

Mehr als 80 Prozent der Fälle nehmen einen milden Verlauf, wie eine neue Studie zeigt.

Gesund bleiben in der Karnevalszeit

Erkältungs- und Grippeviren haben aktuell ein leichtes Spiel.

Erkältung: Symptome gezielt lindern

Halsschmerzen, Husten und Schnupfen muss man nicht einfach aushalten.

Was beim Küssen im Körper passiert

Warum Küssen in den allermeisten Fällen gesund ist, erklärt ein Experte.

5 Tipps: Hautpflege in den Wechseljahren

Hormonelle Umstellungen können dazu führen, dass sich auch die Haut verändert.

Aufpassen bei billigem Modeschmuck

Die Grenzwerte für Blei und Cadmium werden häufig überschritten.

Migräne-Prophylaxe wirkt bei Kindern nicht

Medikamente, die Migräneattacken vorbeugen, helfen jungen Patienten oft nicht.

Tipps, damit Stress nicht das Herz angreift

Welche Maßnahmen das Risiko für Herzerkrankungen senken können.

Ruhepuls ist bei jedem unterschiedlich

Zwischen einzelnen Menschen kann er sich um bis zu 70 Schläge pro Minute unterscheiden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen