Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Joghurt könnte Diabetes vorbeugen

Aktuelles

Junge brünette Frau hält einen Becher Joghurt, aus dem sie löffelt

Schon mit etwa 28 Gramm Joghurt pro Tag verringert sich die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, um immerhin 18 Prozent.
© Kitty - Fotolia

Di. 25. November 2014

Joghurt könnte helfen, Diabetes vorzubeugen

Von der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Typ 2 sind nach Schätzungen weltweit über 350 Millionen Menschen betroffen. Einer neuen Übersichtsarbeit aus den USA zufolge könnte der tägliche Konsum von Joghurt helfen, die Erkrankungsgefahr zu verringern.

Anzeige

"Wir fanden heraus, dass ein höherer Joghurt-Konsum mit einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht", sagt der Hauptautor der Arbeit, Frank Hu von der Harvard School of Public Health. Schon mit etwa 28 Gramm Joghurt pro Tag verringerte sich die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, um immerhin 18 Prozent, berichtet der Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen in der Fachzeitschrift BMJ Medicine. Für andere Milchprodukte wie Vollmilch, Magermilch oder Käse fanden die Forscher keinen positiven Einfluss, ebenso wenig für die Gesamtmenge an verzehrten Milchprodukten.

Dies legt die Vermutung nahe, dass die spezielle Zusammensetzung an Inhaltsstoffen im Joghurt den Unterschied ausmacht. Schon frühere Studien hätten darauf hingedeutet, dass Calcium, Magnesium sowie spezielle Fettsäuren, die in Milchprodukten vorkommen, das Diabetes-Risiko zu senken scheinen. Darüber hinaus habe sich gezeigt, dass probiotische Bakterien im Joghurt das Fettprofil sowie die Menge an Antioxidanzien bei Zuckerkranken positiv beeinflussen können, erläutern die Forscher. "Aufgrund der Ergebnisse könnte es sinnvoll sein, Joghurt zu einem Bestandteil der täglichen Ernährung zu machen", sagt Hu.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Lichtempfindlich durch Medikamente

Einige Arzneimittel machen die Haut empfindlicher für UV-Strahlen. In Sommer ist besondere Vorsicht geboten.

Rituale lindern Angst und Stress

Feste Rituale helfen, schwierige Lebenssituationen gut zu überstehen.

Lange, helle Kleidung schützt vor Zecken

Zusätzlich können Repellents Zecken und andere Insekten fernhalten.

Kopf gestoßen: Gefahr für das Gehirn?

Stöße auf den Kopf können das Gedächtnis beeinträchtigen und sogar Depressionen auslösen.

Corona: Welche Rolle spielt Vitamin D?

Vitamin-D-Mangel könnte das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf erhöhen.

Urlaubszeit: Impfung gegen FSME sinnvoll

In vielen Teilen Deutschlands ist das Risiko einer Infektion mit FSME deutlich erhöht.

Welcher Sonnenschutz für Kinder?

Die Stiftung Warentest hat 17 Produkte speziell für Kinder getestet.

Mehr frisches Essen im Corona-Lockdown

Die Ernährung der Deutschen hat sich während der Corona-Pandemie verändert.

Coronavirus, Grippe oder Erkältung?

Die bislang größte Studie zu den Symptomen von Covid-19 wurde jetzt veröffentlicht.

Arzneimittel im Sommer richtig lagern

Einige Medikamente vertragen Sommerhitze nicht besonders gut.

Vitamin D: Vorteile bei Krebstherapie

Vitamin D könnte die Nebenwirkungen einer Krebs-Immuntherapie bessern.

Sonnenbrand: Auch Hunde sind gefährdet

Tiere mit hellem und kurzem Fell bekommen besonders schnell einen Sonnenbrand.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen