Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Zu viel Fettes schadet der Leber

Aktuelles

Mit Puderzucker bestäubte Zimtsterne.

Plätzchen und Schokolade gehören für viele unbedingt zur Advents- und Weihnachtszeit dazu.
© fotoknips - Fotolia

Mo. 08. Dezember 2014

Plätzchen, Schoko & Co: Zu viel schadet der Leber

Tonnen von Schokoladen-Weihnachtsmännern, Lebkuchen und Plätzchen sollen uns die Zeit bis Weihnachten versüßen. Für die Leber bedeutet zu viel Kalorienreiches jedoch Schwerstarbeit. Um der Entstehung einer Fettleber vorzubeugen, plädieren Leberexperten dafür, auch in der Vorweihnachtszeit Maß zu halten.

Anzeige

Fettes Essen, Übergewicht und zu wenig Bewegung können die Entstehung einer Fettleber begünstigen, warnen die Spezialisten für Lebererkrankungen der Deutschen Leberstiftung. Im Gegenzug lasse sich das Risiko durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung minimieren. Die Experten raten, das auch in der Zeit vor Weihnachten im Blick zu behalten, in der Süßes allerorten zum Naschen verleitet, Glühwein und essbare Leckereien auf den Weihnachtsmärkten locken und zu den Festtagen selbst oft gehaltvolle Menüs auf den Tisch kommen.

Eine Fettleber, bei der mehr als die Hälfte der Leberzellen verfettet ist, könne sich entzünden, sodass es zu einer Fettleber-Hepatitis und im schlimmsten Fall später zu Leberzellkrebs kommt. "Oftmals erkennen Patienten und Ärzte eine Fettleber nicht auf Anhieb, da es entweder keine oder nur unspezifische Symptome gibt", sagt Professor Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. Mögliche Anzeichen können ihm zufolge Druck im Oberbauch, Appetitlosigkeit und später dann Fieber sein. "Hinzu kommt, dass eine kranke Leber keine Schmerzen verursacht", erklärt Manns. Einen ersten Hinweis können die Leberwerte GPT und GOT im Blut liefern. Sind diese erhöht, müssten sie weiter abgeklärt werden. Eine frühzeitige Diagnose sei wichtig, da sich eine Fettleber auch wieder zurückbilden könne, so Manns. Die Voraussetzung ist allerdings, dass Betroffene ihren Lebensstil dauerhaft verändern und gesünder leben.

Deutsche Leberstiftung/HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Darmspiegelung

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Untersuchung im Überblick.

Schlafmangel erhöht Unfallrisiko deutlich

Das Risiko ist vergleichbar mit Fahren unter Alkoholeinfluss.

Fieber bei Kinden richtig behandeln

Nicht immer ist es nötig, das Fieber sofort mit Medikamenten zu senken.

Das hilft gegen Halsschmerzen

Einige Heilpflanzen und Hausmittel lindern Schmerzen und Kratzen im Hals.

Alkohol sorgt für Vorhofflimmern

Jeder Drink erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen spürbar.

Krätze: Checkliste für Sofortmaßnahmen

Hautärzte haben die wichtigsten Verhaltensregeln kurz und verständlich zusammengefasst.

Thema der Woche: Weihnachtsbäckerei

Mit diesen 6 Tipps gelingt das Backen und Kochen ohne Unfälle und Blessuren.

Wann ein Haustier glücklich macht

Ob Hund, Katze oder Pferd: Haustiere tragen zum Wohlbefinden bei - unter gewissen Voraussetzungen.

Erhöht Weißwein das Hautkrebs-Risiko?

Drei große Studien weisen auf diesen Zusammenhang hin.

Die richtige Pflege für gesunde Haare

Für jeden Haartyp gibt es unterschiedliche Empfehlungen.

3 Risikofaktoren für Herzschwäche

Wer diese vermeidet, senkt die Gefahr für spätere Herzleiden um 85 Prozent.

Blutdrucksenker nicht einfach absetzen

Werden sie nicht regelmäßig wie verordnet genommen, schadet das der Gesundheit des Patienten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen