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Senioren-Paar in Winterfunktionskleidung läuft mit Gehstöcken an einem zugefrorenen See in winterlicher Natur entlang

Ein gutes Schuhprofil und Stöcke sorgen für einen sicheren Gang bei Glätte.
© ARochau - Fotolia

Di. 09. Dezember 2014

Senioren: So vermeidet man Stürze bei Schnee und Eis

Bei Schnee und Glatteis nimmt die Sturzgefahr rapide zu. Knochenbrüche sind dann keine Seltenheit. Experten von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) geben Tipps, wie sich Stürze vermeiden lassen und sich speziell Senioren auf die kalte Jahreszeit vorbereiten können.

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  • Profil: Auf das richtige Profil zu achten, gilt nicht nur bei Autoreifen, sondern auch bei den Schuhen. Die Orthopäden und Unfallchirurgen der DGOU raten, im Winter konsequent nur Schuhe mit ausreichend Profil zu tragen. Wer im Arbeitsleben auf elegante Schuhe mit rutschiger Sohle angewiesen sei, für den empfiehlt es sich, wenigstens auf dem Arbeitsweg die Schuhe mit Winterprofil zu tragen und erst im Büro auf die eleganten Schuhe umzusteigen.
  • Begleitung: Viele Senioren fühlen sich beim Gehen unsicher. In diesem Fall ist bei Schnee und Glatteis das Haus der sicherste Ort. Auf Bewegung an der frischen Luft oder ein Treffen mit Freunden müsse man deswegen nicht verzichten, sage die Experten. Sie raten, dass sich ältere Menschen schon frühzeitig eine Person organisieren, mit der sie auch im Winter in Begleitung an die frische Luft kommen. Auch um mit ihr einkaufen zu gehen und andere Dinge des täglichen Lebens zu erledigen. Manche Supermärkte haben zudem einen Lieferservice.
  • Spikes: Wenn es glatt ist, können sogenannte Spikes (englisch für Dornen) zu einem besseren Halt verhelfen. Als "Anti-Rutsch-Sohlen" unter den Schuhen angebracht verbessern sie die Trittsicherheit, auch bei normalem Schuhwerk. Menschen, die einen Gehstock benutzen, können sich auf Rezept einen Gehstock-Spike besorgen, so die Experten der DGOU. Auch dieser helfe, sich sicherer fortzubewegen.
  • Fahrrad-Pause: Vom Fahrradfahren bei Schnee und Glätte raten die Experten wegen der erhöhten Unfallgefahr ab. Zum einen haben die wenigsten für ihr Fahrrad eine Art Winterreifen. Zum anderen kann das Fahren im Winter, insbesondere auf nicht geräumten Wegen, zu einer extrem wackligen Angelegenheit werden. Besonders beim Bremsen rutschen die Räder schnell zur Seite weg. Wer auf Sicherheit setzt, lässt den Drahtesel daher am besten im Stall.

DGOU/HH

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