Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Inkontinenz: Verzicht auf Harntreiber

Aktuelles

Zwei attraktive Männer über 60, grauhaarig, lachend, am Tisch mit Salatteller und Saft

Bei älteren Menschen, die sich bisher selbst versorgten, muss steigender Harndrang nicht gleich eine aufkommende Inkontinenz bedeuten. Dahinter kann auch eine Nahrungsumstellung stecken.
© mas3r - Fotolia

Mo. 12. Januar 2015

Blasenschwäche: auf harntreibende Lebensmittel lieber verzichten

Wer an Blasenschwäche leidet, verzichtet auf harntreibende Getränke und Lebensmittel lieber. Das empfiehlt das Infozentrum Inkontinenz (II).

Anzeige

Problematisch sind neben Kaffee und Alkohol auch Tee und stark zuckerhaltige Getränke. Dabei beeinflussen nicht nur grüner und schwarzer Tee den Körper, auch die im Aufgussbeutel enthaltenen Kräuter wie Brennnessel, Birke oder Mate fördern die Harnproduktion.

Neben diesen Getränken können auch Nahrungsmittel die Blase belasten. Der kaliumreiche Spargel ist als Harntreiber bekannt. Aber es gibt noch mehr: Tomaten, Salatgurke, Avocado, Meerrettich, Wirsing, Rotkohl, Fenchel, Kresse, Sellerie, Pastinaken, Möhren und Zwiebeln. Auch Süßkirschen, Wassermelonen und die sauren Früchte Grapefruit, Limette und Orange wirken bei vielen harntreibend. Sogar Reis zeigt bei dem einen oder anderen Wirkung.

Manchmal steigt der Harndrang trotz bewusster Lebensweise unerwartet an oder die Verdauung spielt verrückt. Bei älteren Menschen, die sich bisher selbst versorgten und eher einfach kochten, muss dies nicht gleich eine aufkommende Inkontinenz bedeuten. Der plötzliche Harndrang kann einfache Erklärungen haben, wie beispielsweise den Wechsel zum neuen Menü-Bringdienst und die damit verbundene Nahrungsumstellung. Das Infozentrum Inkontinenz empfiehlt Angehörigen in solchen Situationen, das Angebot des neuen Essensservices zu prüfen und gegebenenfalls gemeinsam Änderungen vorzunehmen.

II/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sorgen Darmbakterien für Multiple Sklerose?

Eine neue Entdeckung könnte die MS-Therapie deutlich verbessern.

Schluckbeschwerden: Hilfe vom Apotheker

Wenn der Hunger fehlt oder das Schlucken schwer fällt, weiß die Apotheke vor Ort Rat.

Widerspruchslösung für Organspenden

Notfallmediziner begrüßen das Konzept, das auch in Deutschland eingeführt werden soll.

Stärkt Vitamin D die Knochen doch nicht?

Eine große Analyse kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Richtige Pflege bei Reibeisenhaut

Mit der richtigen Creme und einem Peeling sind Betroffene gut beraten.

Blasenentzündung: Viel trinken beugt vor

Wer zu Harnwegsinfekten neigt, profitiert davon, täglich 1,5 Liter mehr zu trinken.

Neue Therapie zur Migräne-Prophylaxe

Das Medikament wird voraussichtlich Ende des Jahres zur Verfügung stehen.

Auto fahren trotz Augenerkrankung

Fahrassistenzsysteme können dabei unterstützen, stoßen jedoch auch an Grenzen.

Psychotherapie wird zu selten genutzt

Bei Depressionen werden oft ausschließlich Medikamente verordnet.

HIV-Selbsttests sind ab sofort erhältlich

Welche Tests empfehlenswert sind und worauf Anwender achten müssen, lesen Sie hier.

Wie gefährlich ist das West-Nil-Virus?

Das Virus hat sich in diesem Jahr in Europa ausgebreitet und zu vielen Erkrankungen geführt.

Infektion durch Listerien vorbeugen

Mit dieser Checkliste können schwere Lebensmittelinfektionen vermieden werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen