Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Stabiles Gewicht - weniger Brüche

Aktuelles

Porträt: Ältere Frau um die 80, beige Strickjacke, im Hintergrund Garten und Laube, lacht in die Kamera

Ältere Frauen haben ein geringeres Risiko für Knochenbrüche, wenn sie nach den Wechseljahren ihr Gewicht halten.
© Ingo Bartussek - Fotolia

Mi. 28. Januar 2015

Ältere Frauen: Gewichtszunahme erhöht Knochenbruchrisiko

Ein sehr geringes Körpergewicht erhöht bei Frauen nach den Wechseljahren die Gefahr für Knochenbrüche. US-Forscher haben jetzt herausgefunden, dass auch eine Gewichtszunahme das Bruchrisiko in bestimmten Körperbereichen ansteigen lässt.

Anzeige

Im Vergleich zu Frauen, die ihr Gewicht nach den Wechseljahren hielten, erhöhte eine Gewichtsabnahme um mehr als fünf Prozent die Gefahr eines Hüftbruchs um 65 Prozent, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift The British Medical Journal. Das Gesamtrisiko für einen Bruch im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens oder der Hüfte stieg um etwa 30 Prozent an. Frauen, die hingegen mehr als fünf Prozent an Gewicht zulegten, hatten im Vergleich zu Frauen mit stabilem Gewicht eine um 18 Prozent höhere Gefahr für Brüche im Bereich der Füße, Knöchel, Knie und Oberschenkel. In beiden Fällen, Zu- und Abnahme, stieg das Bruchrisiko für Hände, Handgelenke, Ellenbögen, Oberarme und Schultern um rund zehn Prozent an.

Darüber hinaus scheint es bei der Gewichtsabnahme durchaus eine Rolle zu spielen, ob das Gewicht unabsichtlich oder gewollt sinkt. Während die Gefahr für Brüche der Hüfte und der Wirbelsäule bei Frauen, die unabsichtlich abnahmen, deutlich anstieg, sank das Risiko für einen Hüftbruch bei gewolltem Abnehmen sogar. Allerdings stieg dafür die Gefahr für Knochenbrüche im Bereich der Beine an, so die Forscher. Versuchen ältere Frauen bewusst abzunehmen, sollte dies daher von Maßnahmen begleitet werden, die einem Knochenabbau vorbeugen, so der Rat der Medizinerin Juliet Compston, emeritierte Professorin an der Cambridge Universität, in einem Begleitwort zu der jetzigen Studie.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Alkohol: Angst am nächsten Tag?

Als Hangxiety bezeichnen Experten das Phänomen, wenn der Kater am nächsten Morgen mit psychischen Symptomen einhergeht.

10 Tipps: Nagelpilz im Winter vorbeugen

Die Auswahl der Schuhe und Socken spielt unter anderem eine Rolle.

Wie gesund ist Hühnersuppe?

Gerade bei einer Erkältung ist Hühnersuppe ein altbekanntes Hausmittel.

So reduzieren Sie die Aluminiumbelastung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt Tipps, wie man weniger des Metalls aufnimmt.

Wann lohnt sich ein Hormon-Check?

Im Laufe des Lebens nimmt der Testosteronspiegel ab. Wie sich das auswirkt und was man dagegen tun kann, erklärt ein Experte.

Folsäure und Zink bei Kinderwunsch?

Forscher haben untersucht, ob Nahrungsergänzung einen Einfluss auf die Samenqualität hat.

Rauchen schadet auch der Psyche

Wer Zigaretten raucht, hat ein höheres Risiko, an einer Depression zu erkranken.

Schwere Grippefälle bei Senioren erwartet

Experten raten aktuell dringend zu einer Impfung gegen Influenza.

PSA-Test schadet mehr als er nutzt

Zur Krebsfrüherkennung für alle Männer eignet sich der Test offenbar nicht.

Warnzeichen: Grüner Star bei Babys

Die Augenerkrankung kann angeboren sein und im schlimmsten Fall zu Erblindung führen.

Die zwei besten Diäten für Diabetiker

Eine Expertin stellt zwei erfolgversprechende Varianten vor.

Gesünder leben in 2020: Die besten Tipps

Besser essen, mehr bewegen und ausreichend schlafen: Wie das klappt, erklären Experten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen