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Mann mit Hemd hustet mit geschlossenen Augen in die Faust

Husten kann länger anhalten als eine Bronchitis.
© Lisa F. Young - Fotolia

Mo. 02. März 2015

Bronchitis: Warum der Husten länger dauert

Eine Bronchitis, also eine Entzündung der Schleimhäute der Bronchien, klingt in der Regel nach fünf bis zehn Tagen ab. Der Husten, der mit einer Bronchitis einhergeht, kann aber hartnäckiger sein und wesentlich länger anhalten. Dies kann verschiedene Gründe haben:

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  • Obwohl der Körper die Atemwegsinfektion direkt abwehrt, können die Bronchien dennoch über mehrere Wochen entzündet und damit empfindlich bleiben. Die Folge: Der Husten hält an und die verengten Bronchien können Kurzatmigkeit, Müdigkeit und ein Engegefühl in der Brust verursachen. Hier können Medikamente zum Beispiel in Form eines Sprays zum Einsatz kommen, die die Bronchien erweitern und so das Atmen erleichtern. Hilft dies nicht, kann das Inhalieren von Kortison die Entzündung lindern.
  • Auch eine Nasennebenhöhlenentzündung kann die Ursache für lang anhaltenden Husten sein. Schleim aus den Nasennebenhöhlen kann den Rachen hinunterrinnen und in den hinteren Teil des Halses gelangen. Reizt er dort sensible Stellen, muss man husten. Ein salzhaltiges Nasenspray kann helfen, den Schleim zu lösen.
  • Anhaltender Husten kann zudem auf festen Schleim in den Bronchien zurückgehen. Hier hilft es, viel zu trinken, um den Schleim flüssiger zu machen, so dass er leichter abgehustet werden kann. Auch warme, feuchte Luft wirkt schleimlösend. Das merken Betroffene schnell, wenn sie unter oder neben einer heißen Dusche stehen. Was noch hilft, lesen Sie hier.
  • Eine Bronchitis wird in den meisten Fällen durch Viren verursacht. Manchmal sind jedoch auch Bakterien die Übeltäter. Dauern die Beschwerden besonders lang an, kann es sein, dass sich die Bakterien zusätzlich zu den Viren eingefunden haben. Liegt eine bakterielle Infektion vor, können Antibiotika helfen.

HH

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