Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Vaginalpilz schnell wieder loswerden

Aktuelles

Apothekerin händigt Kundin Tüte mit Medikament aus.

Viele Arzneimittel gegen Scheidenpilz sind ohne Rezept in der Apotheke erhältlich.
© contrastwerkstatt - Fotolia

Fr. 13. März 2015

Vaginalpilz schnell wieder loswerden

Unangenehm, aber vielen Frauen bekannt: Etwa 40 Prozent litten bereits mindestens einmal unter Vaginalpilz. Zum Glück gibt es gut wirksame Arzneimittel dagegen. Manche vertreiben die lästigen Pilze schon nach einmaliger Anwendung.

Anzeige

Juckreiz, Entzündung und weißlicher Ausfluss sind charakteristische Anzeichen, dass sich ein Vaginalpilz ausgebreitet hat. Wer die typischen Symptome bemerkt, kann dagegen in der Apotheke gut wirksame Arzneimittel mit pilztötenden Wirkstoffen wie Clotrimazol, Miconazol, Nystatin oder Ciclopiroxolamin bekommen. Die meisten sind ohne Rezept erhältlich. Am Rande eines Fortbildungskongresses für Frauenärzte in Düsseldorf bezeichnete Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz den Wirkstoff Clotrimazol als Mittel der Wahl. Clotrimazol ist in Kombinationspräparaten aus Vaginaltabletten und Creme enthalten, die einen, drei oder sechs Tage lang angewendet werden.

Bereits die Ein-Tages-Therapie wirke seiner Erfahrung nach schnell und sicher. "Dabei wird sofort eine hohe Dosis des Wirkstoffs verabreicht, die noch nach drei Tagen eine pilztötende Wirkung aufrecht erhalten kann", erklärte der Leiter des Instituts für Pilzkrankheiten und Mikrobiologie in Berlin. "Wichtig ist, dass nicht nur mit den Tabletten in der Scheide, sondern auch mit der Creme äußerlich die Vorhaut der Scheide behandelt wird", so Tietz. Bereits nach einem Tag sei der Ausfluss verschwunden und Rötung und Juckreiz gingen deutlich zurück. In der Schwangerschaft verlaufe eine Pilzinfektion seiner Aussage nach oft schwerer, aber auch hier könne Clotrimazol gut eingesetzt werden.

Häufig beginnt eine Pilzinfektion der Scheide dann, wenn man viel um die Ohren hat. "Ein typischer Auslöser ist Stress", so Tietz. Ein weiterer Auslöser kann eine Behandlung mit Antibiotika sein. Wenn die natürliche Vaginalflora durch bakterientötende Medikamente geschädigt wird, haben krankmachende Pilze freie Bahn und können zu den bekannten unangenehmen Symptomen führen.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Weniger Alkohol dank Liebesbeziehung?

In einer festen Beziehung gilt das zumindest für einen von beiden Partnern.

Apotheker prüfen täglich Arzneimittel

Das umfasst sowohl Fertigpräparate als auch Ausgangsstoffe für Rezepturen.

Eisenpräparate nicht in Eigenregie nehmen

Zu viel oder zu wenig Eisen kann zu verschiedenen, teils ernsten Nebenwirkungen führen.

Diät und Sport gegen Gestationsdiabetes?

Neue Studienergebnisse kommen zu einem ernüchternden Ergebnis.

Hörgeräte schützen auch das Gehirn

Wer schlecht hört, profitiert in mehrfacher Hinsicht davon, ein Hörgerät zu tragen.

Schwanger in den Urlaub

Ein Gynäkologe erklärt, worauf es bei der Urlaubsplanung ankommt.

Übertriebene Hygiene ist schädlich

Desinfektionsmittel im Alltag sind unnötig und können sogar schaden.

Softdrinks könnten das Krebsrisiko erhöhen

Zuckerhaltige Getränke sorgen vermutlich nicht nur für Karies und Übergewicht.

Was können Superfoods wirklich?

Chiasamen, Açai- oder Gojibeeren sind nicht gesünder als viele heimische Lebensmittel.

Diese Zecke nistet sich in Wohnungen ein

Die Braune Hundezecke kann schnell zur Plage in Wohnungen werden.

Laufbandtraining hilft bei Regelschmerzen

Ausdauersport hilft Frauen, die während ihrer Periode unter Schmerzen leiden.

Blasenentzündung: Wann zum Arzt?

Nicht immer ist sofort ein Antibiotikum nötig, erklärt eine Apothekerin.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen