Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Hämorrhoiden früh ernst nehmen

Aktuelles

Toilette, weiß, Teilansicht von hinten (rechter Bildrand) Frau in bunter Leggins mit Toilettenpapierrolle in linker Hand

Ballaststoffe und Abführmittel sorgen für eine weichere Stuhlkonsistenz. Das nimmt Druck aus dem Analbereich und verschafft so Linderung bei Hämorrhoiden.
© VadimGuzhva - Fotolia

Do. 19. März 2015

Beschwerden mit Hämorrhoiden früh ernst nehmen

Etwa jeder zweite Bundesbürger über 40 Jahre hat ein Hämorrhoidal-Leiden. Wer die Beschwerden früh ernst nimmt, kann der Erkrankung gut entgegenwirken.

Anzeige

Nicht immer bereiten Hämorrhoidal-Leiden Beschwerden. Häufig bluten die Hämorrhoiden jedoch, Juckreiz, Schmerzen und Entzündungen des gesamten Analbereichs können sich entwickeln. Weil auch andere Erkrankungen im Dickdarm und Analbereich als Auslöser infrage kommen, behandelt man vermeintliche Hämorrhoidal-Beschwerden anfangs am besten nicht selbst. Lieber lässt man einen Facharzt, einen sogenannten Proktologen, die Ursache der Beschwerden abklären. Er überblickt auch, ob eine Operation der betroffenen Bereiche nötig ist.

Steht die Diagnose Hämorrhoidal-Leiden fest, dann helfen in Akutsituationen rezeptfreie Arzneimittel, die Lidocain oder Quinisocain enthalten. Diese Mittel betäuben lokal und nehmen dadurch vorübergehend den Schmerz. Bewährt haben sich außerdem pflanzliche Präparate, die Extrakte der nordamerikanischen Zaubernuss enthalten (Hamamelis virginiana). Es gibt darüber hinaus spezielle Präparate zur Pflege der gereizten Haut im Analbereich. Die genannten Mittel können ergänzend zu den Vorgaben des Arztes zum Einsatz kommen. Der rät meist zuerst dazu, Druck aus dem Analbereich zu nehmen. Das heißt, mittels Ballaststoffen oder vorübergehend auch Abführmitteln für eine weichere Stuhlkonsistenz zu sorgen, damit kein Pressen nötig ist. Zudem hilft Bewegung, einen trägen Darm anzuregen. Zur Analhygiene gehört, den Analbereich nach jedem Toilettengang gut, am besten mit warmem Wasser, zu reinigen.

Weitere Tipps und Hintergründe zu Hämorrhoidal-Leiden und Verdauungsproblemen lesen Sie im Themenspecial Tabuzone Po auf aponet.de.

IW/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Akupunktur hilft in den Wechseljahren

Wöchentliche Sitzungen könnten Frauen helfen, die keine Hormonersatztherapie wollen.

Fieber: Ist es Grippe oder eine Erkältung?

Viele Menschen kennen die Unterschiede zwischen beiden Erkrankungen nicht.

Gelenkersatz: Wie lange hält's?

Forscher haben die Lebensdauer von Hüft- und Knieprothesen untersucht.

Wenn Medikamente den Schlaf rauben

Bestimmte Arzneimittelgruppen stören häufiger als andere die Nachtruhe.

Welche Symptome für Keuchhusten sprechen

Die Erkrankung verläuft bei Erwachsenen oft untypisch und anders als bei Kindern.

Das schützt vor Makuladegeneration

Wer diese sieben Tipps beherzigt, trägt damit dazu bei, die Sehkraft im Alter zu erhalten.

Schmerztabletten während der Stillzeit?

Manche Präparate sind für junge Mütter besser geeignet als andere.

Wärme oder Kälte bei Schmerzen?

Wärmflasche oder Kühlakku: Was bei welchen Beschwerden hilft, erfahren Sie hier.

Bei Kinderwunsch Folsäure einnehmen

Experten empfehlen Frauen, schon vor Beginn der Schwangerschaft Folsäure einzunehmen.

Autofahrer: Aufpassen bei diesen Arzneien

Auch rezeptfreie Mittel können die Fahrtüchtigkeit einschränken.

Placebos für die Psychotherapie

Scheinmedikamente könnten unter Umständen auch auf die Psyche wirken.

Erster wirksamer Migräne-Antikörper

Ein neues Medikament ist in der Lage, die Zahl der Kopfschmerz-Tage zu halbieren.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen