Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Sechs Nährstoffe fürs Gehirn

Aktuelles

dunkelgraues Keramikschälchen mit Blaubeeren, Blaubeeren drumherum verstreut

Blaubeeren gehören zu den Nahrungsmitteln, die die Hirnleistung unterstützen.
© Brian Jackson - Fotolia

Sa. 18. April 2015

Sechs Nährstoffe fürs Gehirn

Mit zunehmendem Alter nehmen manche Gehirnleistungen ab. Schlechter wird zum Beispiel das Gedächtnis, das gilt nicht nur bei der Alzheimer-Krankheit. In der Zeitschrift Food Technology geben Forscher Tipps, welche Nährstoffe das Gehirn fit halten können.

Anzeige

  • Kakao-Flavanole: Bestimmte Inhaltsstoffe der Kakao-Bohne, die sogenannten Flavanole, gelten als positiv für Blutdruck und Herzgesundheit. Erste Studien deuten nun darauf hin, dass sich die Pflanzenstoffe auch auf das Gedächtnis positiv auswirken könnten. So konnte US-Forscher um Adam M. Brickman von der Columbia University in New York zeigen, dass Kakao-Flavanole die Funktion eines bestimmten Gehirnareals, des Gyrus dentatus, aktivierten und so altersbedingtem Gedächtnisverlust entgegenzuwirken scheinen.
  • Omega-3-Fettsäuren: In einer Studie mit Mäusen fanden italienische Forscher heraus, dass sich mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren bei Mäusen positiv auf verschiedene Aspekte des Gedächtnisses auswirken. Hierzu zählten zum Beispiel die Objektwiedererkennung, sowie das räumliche und lokalisierende Gedächtnis, also Erinnerungen, die bewusst aufgerufen werden können, wie Fakten oder Wissen. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind zum Beispiel fettreiche Fische wie Lachs oder Leinöl.
  • Walnüsse: In Versuchen mit Mäusen konnte US-Forscher nachweisen, dass durch eine Ergänzung der Nahrung mit Walnüssen das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, bei den Nagetieren sank. Der Beginn der Krankheit wurde verzögert und das Fortschreiten verlangsamt.
  • Cholin: Cholin kann das Gehirn während des Alterns unterstützen und vor Veränderungen schützen, die zu einem Abbau der kognitiven Fähigkeiten führen. Eine Hauptquelle für Cholin sind Eier.
  • Magnesium: Mittel, die Magnesium enthalten, werden der Autorin Linda Milo Ohr zufolge oft bei schweren Gehirnerschütterungen empfohlen. Magnesiumreiche Nahrungsmittel sind Avocados, Sojabohnen, Bananen und dunkle Schokolade.
  • Blaubeeren: Heidelbeeren, die hohe Konzentrationen an Anthocyanen enthalten, sind für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Ein moderater Blaubeerkonsum scheint mit positiven neurokognitiven Effekten einherzugehen, zum Beispiel einer besseren Signalübertragung der Hirnnerven.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Tricks vom Apotheker: Tabletten schlucken

Mit diesen zwei Tricks klappt das Herunterschlucken von Kapseln und Tabletten ganz einfach.

Diese Schlaf-Mythen sind gefährlich

Experten räumen mit Gerüchten auf, von denen einige sogar die Gesundheit gefährden.

Zinkoxid hemmt Körpergeruch effektiv

Die chemische Verbindung reduziert unangenehme Gerüche in der Achselhöhle.

4 Tipps: Stillen nach dem Kaiserschnitt

Nach einem Kaiserschnitt ist das Stillen manchmal problematisch.

Vegan leben in der Schwangerschaft?

Damit sich das Gehirn des Babys entwickeln kann, müssen Frauen ausreichend Vitamin B12 zu sich nehmen.

Rauchstopp gelingt zusammen besser

Paare, die gemeinsam mit dem Rauchen aufhören, haben eine deutlich höhere Erfolgschance.

Atemtraining für den Blutdruck

Fünf Minuten Training pro Tag senken den Blutdruck und verbessern die Fitness.

Medikamentöse Therapie bei Parkinson

Experten klären am Lesertelefon darüber auf, wie sich die Krankheit behandeln lässt.

Fluorchinolone nur noch für den Ernstfall

Gewisse Antibiotika dürfen wegen schwerer Nebenwirkungen nur noch in Ausnahmefällen verordnet werden.

Frühlingswetter sorgt oft für Erkältungen

Durch die schwankenden Temperaturen ist das Immunsystem gerade besonders belastet.

Sanfte Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden

Leichte bis mäßige Beschwerden lassen sich mit pflanzlichen Medikamenten lindern.

Laufen hält die Zellen jung

Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen bremst die zelluläre Alterung.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Krank und was jetzt?

TreppenlifteHaben Sie sich schon einmal im Internet über Krankheiten und Therapien schlau gemacht?

Machen Sie mit bei der größten Befragung unter Patienten in Deutschland!

Themenspecial: Gesunde Haut

Frau mit Hut im GrünenIm neuen Themenspecial "Gesunde Haut"
lesen Sie auf aponet.de viel Wissenswertes über die richtige Pflege für jeden Hauttypen.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Anzeige

Service

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen