Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Impfschutz auf Reisen und im Alltag

Aktuelles

Zwei Patienten lassen ihre Impfausweise von einer Ärztin überprüfen.

Vor dem Urlaub ist es sinnvoll, den Impfpass von einem Reisemediziner überprüfen zu lassen.
© GSK

Mi. 06. Mai 2015

Lesertelefon: Impfschutz auf Reisen und im Alltag

Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen – zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen. Doch aus dem Urlaub bringen viele Weltenbummler auch unangenehme Souvenirs mit: Infektionskrankheiten wie Hepatitis A und B zählen zu den häufigsten Reisekrankheiten. Welcher Impfschutz im Urlaub und auch im Alltag sinnvoll ist, erklären Experten am Donnerstag, 7.5.2015, am Lesertelefon.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 7. Mai 2015
von 10 bis 17 Uhr
Rufnummer: 0800 – 2 811 811

Der Anruf ist gebührenfrei.

Ob Pauschalreise in die Türkei, Spontanurlaub an der Costa Brava oder Erlebnistrip in Mexiko – Reisen stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Nicht allen ist dabei klar, dass sie sich am Urlaubsort mit unterschiedlichen Krankheitserregern anstecken können. Beispiel Hepatitis A: Ein Drittel der in Deutschland registrierten Fälle geht auf eine Infektion während einer Reise zurück. Ungeschältes Obst, ein Eistee oder Muscheln sind häufige Infektionsquellen. Sicheren Schutz vor einer solchen Infektion bietet eine Impfung. Je nach Reiseziel wird die Impfung gegen die Hirnhautentzündung durch Meningokokken, gegen Hepatitis A und B, Gelbfieber, Typhus, Cholera oder Diphtherie empfohlen.

Vor Reisen innerhalb Deutschlands ist eine Zeckenimpfung sinnvoll: Ein Zeckenbiss kann Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen, die schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Je nach Wohnort kann man sich einen Zeckenbiss nicht nur beim Camping, sondern auch bei der Gartenarbeit oder einem Spaziergang zuziehen. Überhaupt birgt der Alltag häufig eine große Ansteckungsgefahr: Vor allem Menschen, deren Immunsystem durch eine Erkrankung oder altersbedingt geschwächt ist, sind besonders gefährdet, nach einer Grippe an einer bakteriellen Lungenentzündung zu erkranken. Auch Tetanus-Bakterien sind noch weit verbreitet, zum Beispiel in Gartenerde. Bereits eine kleine Wunde genügt, um sich infizieren.

Anzeige

Brauche ich für eine Spanienreise einen Hepatitis-Schutz? Wo ist die Gefahr für Zeckenbisse besonders hoch? Für wen wird die Pneumokokken-Impfung empfohlen? Und wer trägt die Kosten für eine Impfung? Alle Fragen rund um Thema Impfen beantworten Reisemediziner individuell und vertraulich am Lesertelefon.

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811:

  • PD Dr. med. Karl-Heinz Herbinger; Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Dr. med. Stephan Lupp; Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Reise- und Tropenmedizin, Gelbfieberimpfstelle, Bruchsal
  • Dr. med. Burkhard Rieke; Niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Tropenmedizin, Infektiologie und Reisemedizin, 1. Stv. Vorsitzender der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin, Gelbfieberimpfstelle des Landes NRW, Düsseldorf
  • Dr. med. Albrecht von Schrader-Beielstein; Allgemeinarzt und Arzt für Naturheilverfahren, Praxis für Reise- und Tropenmedizin, Wörthsee bei München

NK

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Antibiotika-Verbrauch konstant niedrig

In Deutschland werden Antibiotika weiterhin zurückhaltend verordnet.

NAI vom 15.11.2017: Senioren und Hunde

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Das richtige Tier für zu Hause“.

Auto fahren trotz Medikamenten?

Experten erklären am Lesertelefon, welche Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

Werden Limo, Chips und Süßes teurer?

Eine neue Initiative will die Steuern auf ungesunde Lebensmittel erhöhen.

Das ist die tödlichste Krankheit für Kinder

An einer Lungenentzündung sterben jede Minute zwei Kinder.

Chronische Schmerzen nach Intensivstation

Ein Drittel leidet auch noch ein Jahr nach der Entlassung unter Schmerzen.

Diabetes ist tödlicher als vermutet

Etwa jeder fünfte Todesfall in Deutschland ist auf Diabetes zurückzuführen.

Lesertelefon: Therapie mit Opioiden

Experten beraten am Lesertelefon über die Chancen und Risiken der Medikamente.

Hoher Blutdruck trotz Therapie?

Etwa 20 Prozent der Patienten sprechen nicht auf die üblichen Therapien an.

Opioid-Abhängigkeit auch in Deutschland?

In den USA wurde wegen der hohen Anzahl an Opioid-Toten ein Notstand ausgerufen.

Patienten müssen häufig zuzahlen

Trotz neuer Rabattverträge müssen Patienten bei vielen Arzneimitteln zuzahlen.

NAI vom 1.11.2017: Gesundes Gehirn

Das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken lautet „Zutaten für ein gesundes Gehirn“.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen