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Es kann einige Tage dauern, bis sich der Körper an die Zeitumstellung gewöhnt hat.
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Do. 24. März 2016

Zeitumstellung: Ausgeschlafene Festtage

"Jeden Morgen geht die Sonne auf in der Wälder wundersamer Runde…", so der Beginn eines wunderschönen Kanons. Am Ostersonntag scheint die Sonne allerdings ein wenig später aufzugehen als Ostersamstag. Kein astronomisches Wunder, sondern schlicht die Umstellung auf die Sommerzeit. Denn am Sonntag um 2:00 Uhr früh drehen sich die Uhrzeiger eine Stunde nach vorn.

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Wir kennen das Prozedere – und haben alle Jahre wieder mit den schläfrigen Folgen zu kämpfen. Physiologisch betrachtet muckt unser Organismus nämlich, wenn aus heiterem Himmel in seinen Biorhythmus gepfuscht wird. Und genau das geschieht mit der Zeitumstellung. Neben Schlafstörungen spielen in dieser Zeit auch Herz und Kreislauf häufiger verrückt, und die Zahl der Verkehrsunfälle nimmt zu.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, den zeitlich konservativen menschlichen Körper schon an die veränderten Gegebenheiten zu gewöhnen, bevor an den Uhren gedreht wird. So hilft es, ab heute, Gründonnerstag, bis Dienstag nach Ostern jeden Tag zehn Minuten früher zu Bett zu gehen. Bis der Arbeitsalltag wieder Einzug hält, hat sich der Körper dann bereits recht gut an die neue Zeit gewöhnt. Um abends früher zur Ruhe zu kommen, verkürzt man entweder das Mittagsschläfchen oder streicht es vorübergehend ganz. Das erleichtert das frühere Einschlafen. Weil Tageslicht ein entscheidender Faktor für den natürlichen Biorhythmus des Menschen ist, sollte man sich so oft es geht draußen aufhalten. Zu den Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung gesellt sich häufig noch die Frühjahrsmüdigkeit. Mit Bewegung, Wechselduschen und frischen Lebensmitteln weicht sie neuer Energie.

IW

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