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Am 27. April klären Experten am Lesertelefon über Reiseimpfungen auf.

Wer seinen Urlaub in fremden Ländern unbeschwert genießen will, informiert sich am besten im Vorfeld über empfohlene Impfungen.
© Jacob Lund - Fotolia.com

Mi. 26. April 2017

Lesertelefon: Impfen vor dem Urlaub

Eine Impfung schützt vor ansteckenden Krankheiten, die trotz moderner Medizin bis heute nur schlecht oder gar nicht behandelbar sind. Auch vor Reisen – egal ob innerhalb Europas oder in ferne Länder – ist ein ausreichender Impfschutz wichtig. Denn am Urlaubsort ist eine Ansteckung mit Krankheiten möglich, die wir zu Hause nicht kennen: Hepatitis, Gelbfieber, Tollwut und Typhus sind nur einige Beispiele. Worauf es beim Gesundheitsschutz auf Reisen ankommt, darüber informieren Reisemediziner am Donnerstag, 27. April 2017 von 10 bis 17 Uhr anlässlich der Europäischen Impfwoche der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 27. April 2017
von 10 bis 17 Uhr
Rufnummer: 0800 – 0 90 92 90

Der Anruf ist gebührenfrei.

Ein Impfschutz ohne Lücken ist die Grundlage für einen optimalen Schutz im Urlaub. Bevor es um die für das Reiseland spezifischen Risiken geht, überprüfen Reisemediziner deshalb, welche Impfungen im Impfpass eingetragen sind. Falls erforderlich, können fehlende Impfungen sofort nachgeholt oder aufgefrischt werden. Welche länderspezifischen Maßnahmen sinnvoll oder sogar verpflichtend sind, hängt vom Reiseziel, der Art der Reise und der Dauer ab. Bei Fernreisen geht es oft um den Schutz vor Krankheiten, die man hierzulande bestenfalls dem Namen nach kennt: Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Malaria, Zika oder Meningokokken-Meningitis.

Doch auch bei Reisen in weniger exotische Länder besteht das Risiko, sich ein unliebsames Reisesouvenir einzufangen. Im gesamten Mittelmeer-Raum kann man sich über Nahrungsmittel und Getränke mit Hepatitis A infizieren, beim Wandern im Bayerischen Wald mit einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – durch einen einzigen Zeckenstich. Zu einer vollständigen reisemedizinischen Beratung gehören neben den Schutzimpfungen auch Themen wie Sonnen- und Mückenschutz, Trinkwasserhygiene, Ernährungstipps und länderspezifische Besonderheiten bei der Gesundheitsversorgung.

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Ist mein Impfschutz noch ausreichend? Wie lange vor der Reise muss ich mit den Impfungen beginnen? Welche reisemedizinischen Empfehlungen gelten für mein Urlaubsziel? Wie schütze ich mich vor verunreinigtem Trinkwasser und Lebensmitteln? Wie sieht ein guter Mückenschutz aus? Wo sind aktuell FSME-Risikogebiete? Muss ich auch bei geführten Reisen mit Gesundheitsrisiken rechnen?

Alles rund um den Schutz Ihrer Gesundheit auf Reisen – und daheim – erfahren Sie bei den Experten am Lesertelefon zur Europäischen Impfwoche der WHO:

Am Telefon unter 0800 – 0 90 92 90:

  • Prof. Dr. Tomas Jelinek, Medizinischer Direktor des BCRT Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reise- und Tropenmedizin Düsseldorf, Lehrbeauftragter der Universität zu Köln
  • Prof. Dr. Karl-Heinz Herbinger, Facharzt für Arbeitsmedizin, Tropenmedizin, Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Dr. med. Albrecht von Schrader-Beielstein, Allgemeinarzt und Arzt für Naturheilverfahren, Praxis für Reise- und Tropenmedizin, Wörthsee bei München
  • Dr. med. Sarah Goo, BCRT Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin
  • Dr. med. Wolf Groth, Facharzt für Allgemeinmedizin, BCRT Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin

NK

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