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Ernährung und Lebensstil beeinflussen das Brustkrebs-Risiko.

Schon ein kleines Glas Alkohol täglich lässt bei Frauen das Risiko für Brustkrebs ansteigen.
© Rido - Fotolia

Mo. 29. Mai 2017

Ein Glas Wein pro Tag erhöht das Risiko für Brustkrebs

Ein Glas Wein oder anderer Alkohol lässt das Risiko für Brustkrebs ansteigen. Wer sich hingegen regelmäßig beim Sport anstrengt, senkt damit sein Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus den USA, die den Einfluss des Lebensstils auf das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, untersucht hat.

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Ein kleines Glas Wein oder Bier pro Tag lässt bei Frauen vor der Menopause das Brustkrebsrisiko um fünf Prozent ansteigen. Bei Frauen nach der Menopause sogar um neun Prozent. Junge Frauen, die besonders häufig einem anstrengenden Sport nachgingen, zum Beispiel Rennen oder schnelles Radfahren, hatten dagegen ein 17 Prozent niedrigeres Erkrankungsrisiko als Frauen, die in dieser Hinsicht am wenigsten aktiv waren. Für Frauen nach der Menopause lag das Risiko immerhin noch um zehn Prozent niedriger. Insgesamt verringerte sich auch durch moderate Bewegung wie Walking oder Gärtnern das Brustkrebsrisiko. Dies berichten Forscher vom American Institute for Cancer Research (AICR) und dem World Cancer Research Fund (WCRF).

In ihrem Report, in dem die Wissenschaftler um Krebsexpertin Dr. Anne McTiernan vom Fred Hutchinson Cancer Research Center 119 Studien mit Daten von zwölf Millionen Frauen und 260.000 Brustkrebsfällen analysiert hatten, zeigte sich zudem, dass Übergewicht das Risiko für Brustkrebs nach der Menopause ansteigen ließ. Dagegen hatten Mütter, die gestillt hatten, ein geringeres Risiko. Im Hinblick auf die Ernährung könnte es für Frauen zudem von Vorteil sein, mehr nicht-stärkehaltiges Gemüse zu essen, zum Beispiel Möhren, Aprikosen, Spinat oder Grünkohl.

Auch wenn nicht alle Risikofaktoren beeinflussbar sind, lässt der Report den Schluss zu, dass Frauen einiges dafür tun können, ihr Brustkrebsrisiko zu senken. Egal wo man in Bezug auf die körperliche Aktivität stehe, sollte man versuchen, ein bisschen mehr zu tun – entweder etwas länger oder ein bisschen intensiver, so die Forscher. Auch ein Austausch von Chips und Crackern gegen Gemüse sowie weniger Alkohol könnte eine schützende Wirkung haben.

HH

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