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Trampolinspringen ist nicht ohne Risiko.

Zu zweit auf einem Trampolin springen - das ist Experten zufolge nicht empfehlenswert.
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Fr. 09. Juni 2017

10 Tipps für sicheres Trampolinspringen

Trampolinspringen hat sich zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung von Kindern entwickelt – und viele sind dabei ausgesprochen experimentierfreudig. Experten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) machen daher darauf aufmerksam, worauf Eltern achten können, damit ihr Nachwuchs nach dem Absprung wieder sicher landet.

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  • Das richtige Alter: Kinder werden am besten erst ab dem sechsten Lebensjahr vorsichtig an das Trampolinspringen herangeführt. Bei kleinen Kindern ist die Wurfkraft unverhältnismäßig stark gegenüber ihrem geringen Gewicht, weshalb sie besonders verletzungsgefährdet sind.
  • Beaufsichtigen: Eltern sollten ihre Kinder beim Springen immer beaufsichtigen, um bei Fehlverhalten oder Unfällen sofort eingreifen zu können.
  • Allein springen: Der größte Spaß vieler Kinder ist es, gemeinsam mit anderen auf dem Trampolin zu springen. Dadurch erhöht sich jedoch die Verletzungsgefahr durch einen Zusammenstoß. Springen zudem kleine und große Kinder zusammen, kann durch den Gewichtsunterschied ein Katapulteffekt entstehen, der besonders für die Kleinen gefährlich enden kann.
  • Keine Saltos: Wird das normale Springen langweilig, versuchen sich manche Kinder an gewagteren Sprüngen. Eltern sollten jedoch klarstellen, dass diese tabu sind. Bei einem missglückten Salto-Versuch mit einer ungewollten Landung auf dem Kopf ist vor allem die Wirbelsäule verletzungsgefährdet.
  • Kein Spielzeug: Ebenfalls ein großer Spaß: mit Bällen springen. Doch Spielzeuge wie Bälle haben auf dem Trampolin nichts zu suchen, denn auch sie erhöhen die Unfallgefahr.
  • Mittig springen: Springen und Landen am besten nur in der Mitte des Sprungnetzes. So wird das Risiko verringert, im Falle eines Sturzes auf dem zwar gepolsterten, aber immer noch harten Rand mit dem Metallgestänge aufzukommen.
  • Pausen einlegen: Kinder legen beim Springen besser regelmäßig Pausen ein, und zwar bevor sie erschöpft sind. Verausgaben sie sich, lässt auch die Körperspannung nach, die für kontrollierte Sprünge notwendig ist.
  • Nicht essen: Wer beim Springen kaut, riskiert einen Biss in die Zunge.
  • Schuhe ausziehen: Am besten springen Kinder barfuß oder mit Socken.
  • Technische Sicherheit: Eltern sollten das Trampolin regelmäßig überprüfen, denn auch verwitterte oder kaputte Netze und Abdeckungen stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

DGOU/ HH

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