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Die neue KiGGS-Studie zeigt, wie es um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bestellt ist.

Vor allem Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren sind einer neuen Studie zufolge echte Bewegungsmuffel.
© Syda Productions - Fotolia.com

Do. 15. März 2018

3 von 4 Kindern bewegen sich weniger als 1 Stunde pro Tag

Lediglich 26 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind pro Tag mindestens 60 Minuten sportlich aktiv und erreichen damit die Bewegungsempfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das geht aus den aktuellen Ergebnissen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KiGGS) hervor, die im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurde.

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Generell sind Jungen etwas aktiver als Mädchen: Während bei den Mädchen nur 22,4 Prozent jeden Tag eine Stunde Sport treiben, sind es bei den Jungen immerhin 29,4 Prozent. Je älter die Kinder werden, desto stärker sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Zwischen 14 und 17 Jahren erreichen nur 7,5 Prozent der Mädchen die WHO-Empfehlungen, bei den Jungen sind es mit 16 Prozent mehr als doppelt so viele.

Die Studie offenbart auch, dass mehr als jedes siebte Kind in Deutschland übergewichtig oder sogar fettleibig ist. Ein Blick auf die Langzeitdaten zeigt: Übergewicht und Fettleibigkeit sind mit 15,4 Prozent noch genauso weit verbreitet wie vor zehn Jahren (15,0 Prozent). Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Sie leiden weitaus häufiger an Übergewicht als Gleichaltrige aus Elternhäusern mit höherem sozialen Status.

Die Zahlen sind alarmierend, denn wenig Bewegung macht krank. Nach Schätzungen der Global Burden of Disease Study aus dem Jahr 2016 ist unzureichende körperliche Aktivität in Deutschland für zahlreiche Todesfälle aufgrund von Krankheiten wie Schlaganfällen, Diabetes, Herzkrankheiten oder Krebs verantwortlich. Zudem haben Studien gezeigt, dass Schulsport und Bewegung in der Freizeit das Risiko für psychische Erkrankungen senkt, vor Übergewicht schützt und zu besseren schulischen Leistungen beiträgt.

NK

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