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Stress im Job kann den Schlaf beeinträchtigen.

Wer sich nach der Arbeit mit Musik, Yoga, Sport oder einem Spaziergang entspannt, schläft anschließend besser.
© auremar - Fotolia.com

Do. 26. April 2018

Wenn Ärger mit den Kollegen den Schlaf raubt

Wer sich während der Arbeit geärgert hat, zum Beispiel über unfreundliche Kommentare von Kollegen, nimmt diese Probleme häufig mit nach Hause. Damit uns die negativen Gedanken nicht vom Schlafen abhalten, lohnt es sich, vorher noch etwas Schönes zu tun und sich zu entspannen.

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Wer bei der Arbeit unfreundlich oder negativ behandelt worden war, zum Beispiel durch ungerechtfertigte Vorwürfe oder Beleidigungen, litt eher unter Schlafstörungen. Dies fand Caitlin Demsky von der Oakland University gemeinsam mit Kollegen heraus. Waren Menschen jedoch in der Lage, sich von den negativen Erlebnissen und den damit verbundenen Gedanken zu lösen und sich nach der Arbeit zu erholen, schliefen sie besser, wie die Forscher im Fachblatt Journal of Occupational Health Psychology berichten. Das konnte zum Beispiel Yoga sein, Musikhören oder Spazierengehen.

Unfreundliches Verhalten am Arbeitsplatz wirke sich auf die Schlafqualität aus, sagt Demsky. Zum Teil liege das daran, dass Menschen in Gedanken immer wieder die negativen Erfahrungen, die sie im Verlauf des Tages gemacht haben, wiederholten. Personen, die in der Lage seien, Denkpausen einzulegen, kämen damit deutlich besser zurecht und verlören auch nicht so viel Schlaf wie Menschen, die nicht loslassen können. Negative Erlebnisse des Arbeitsalltags in Gedanken immer wieder durchzuspielen, stehe zudem mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Müdigkeit, so die Autoren der Studie.

Demsky regt an, dass Manager nach der Arbeit Vorbilder für Mitarbeiter sein könnten, indem sie beispielsweise keine E-Mails außerhalb der Arbeitszeiten versenden. Außerdem sei es sinnvoll, Programme durchzuführen, um unfreundliches Verhalten am Arbeitsplatz zu verringern und eine positives und respektvolles Miteinander zu fördern.

HH

Quelle: DOI 10.1037/ocp0000116

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