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Experten beraten am Lesertelefon über das Restless Legs Syndrom.

Unruhige Beine rauben vielen Menschen regelmäßig den Schlaf. Das müsste nicht sein, denn es gibt eine wirkungsvolle Therapie.
© Focus Pocus LTD - Fotolia

Mi. 19. September 2018

Lesertelefon: Restless Legs Syndrom

"Immer wenn ich abends zur Ruhe kommen will, geht das Kribbeln in den Beinen los. Ich muss dann einfach aufstehen und herumlaufen. Manchmal finde ich gar keinen Schlaf…" So oder ähnlich beschreiben Betroffene Beschwerden, die typisch für eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen überhaupt sind: das Restless Legs Syndrom. Woran man ein RLS erkennt, wie eine sichere Diagnose gestellt werden kann, wo die Ursachen liegen und wie man die Erkrankung erfolgreich behandeln kann, dazu informieren Experten Donnerstag, 20. September 2018, am kostenlosen Lesertelefon.

Rufen Sie an!

Donnerstag, 20. September 2018
von 12 bis 16 Uhr
0800 – 2 811 811

Der Anruf ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Schätzungen zufolge leiden zwischen fünf und zehn Prozent der Bevölkerung unter RLS, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Viele der Betroffenen halten sich für überempfindlich oder schieben die Beschwerden auf Nervosität oder Stress. Doch tatsächlich steckt hinter den "ruhelosen Beinen" eine Störung des Stoffwechsels bestimmter Botenstoffe im Zentralnervensystem. Weil die Symptome auch vielen Ärzten Rätsel aufgeben, vergeht oft viel Zeit, bis die Krankheit diagnostiziert und behandelt wird.

Der ständig gestörte Nachtschlaf bleibt nicht ohne Folgen: Erschöpfung und Tagesmüdigkeit nehmen weiter zu, der Blutdruck kann ansteigen und das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. Zudem nagen Unruhe und Erschöpfung an der Psyche. Die Gewissheit, dass sie an einer "echten" Erkrankung leiden, bedeutet für die Betroffenen eine große Erleichterung – und zugleich die Aussicht auf ein Ende ihrer Qualen. Denn ein RLS lässt sich in der Regel erfolgreich behandeln.

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Die Beschwerden verbessern sich, wenn Betroffene Medikamente mit Dopamin einnehmen, die – wenn auch viel höher dosiert – in der Parkinson-Therapie zum Einsatz kommen. Zunächst gilt es jedoch auszuschließen, dass andere Krankheiten die RLS-Symptome hervorrufen, zum Beispiel ein schwerer Eisenmangel, eine Nieren- oder Schilddrüsenerkrankung. In diesen Fällen steht die Behandlung der primären Erkrankung im Vordergrund.

Könnte es sich bei meinen Beschwerden um ein RLS handeln? An wen wende ich mich, um eine sichere Diagnose zu erhalten? Welche Medikamente gibt es und wirken sie auch auf lange Sicht zuverlässig? Welche Nebenwirkungen können auftreten? Welche Rolle spielt der Eisenspiegel? Was hilft noch, um wieder ruhig ein- und durchschlafen zu können?

Alle Fragen rund um das Thema "Restless Legs Syndrom" beantworten die Experten am 20. September 2018 zwischen 12 und 16 Uhr am kostenlosen Lesertelefon:

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811

  • Priv.-Doz. Dr. med. Cornelius Bachmann; Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der Paracelsus-Klinik in Osnabrück, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der RLS e. V. – Deutsche Restless Legs Vereinigung
  • Lilo Habersack; Vorstandsvorsitzende der RLS e. V. – Deutsche Restless Legs Vereinigung, München
  • Dipl. med. Safi Hazzan; Facharzt für Neurologie, Kompetenzzentrum RLS und Beinschmerzen, Arbeits- und Organisationspsychologe M.A., Düsseldorf
  • Cosima Jastrow; RLS-Patientin und Patientenbotschafterin, Berlin
  • Dr. med. Ines Peglau M.A.; niedergelassene Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Schwerpunktpraxis RLS, Berlin

NK

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