Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Konservierungsstoffe in Nasenspray schaden

Aktuelles

Nasenspray sollte am besten immer frei von Konservierungsstoffen sein.

Es gibt auch Nasensprays, die keine Konservierungsstoffe enthalten.
© YakobchukOlena - stock.adobe.com

Di. 30. Oktober 2018

Nasenspray: Besser ohne Konservierungsstoffe

Wer Nasenspray verwendet, greift am besten immer zu der Konservierungsmittel-freien Variante. Das gilt sowohl für abschwellende Sprays als auch für regenerierend wirkende Zubereitungen mit Dexpanthenol oder Hyaluronsäure.

Anzeige

Bei einer Erkältung sorgen abschwellende Nasensprays oder -tropfen schnell für eine freie Nase. Die Medikamente, die Wirkstoffe wie Xylometazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin enthalten, dürfen allerdings nicht länger als 10 Tage eingesetzt werden, da sich sonst ein Gewöhnungseffekt einstellen kann. Zudem sollten sie am besten frei von konservierenden Inhaltsstoffen wie Benzalkoniumchlorid sein. Benzalkoniumchlorid steht bereits seit Jahren in der Kritik, da er als zelltoxisch gilt und allergische Reaktionen auslösen kann.

Trotzdem gibt es immer noch viele gängige Präparate, die mit Benzalkoniumchlorid konserviert sind. Dabei ist es heute möglich, den Inhalt auch ohne den Zusatz von Konservierungsmitteln frei von Keimen zu halten, und zwar mithilfe spezieller Behältnisse und Abfüllverfahren. Auch bei diesen Präparaten ist es wichtig, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten und das Nasenspray nach Ablauf der Haltbarkeit entsorgen. Wer ein Nasenspray benötigt und auf Konservierungsstoffe verzichten möchte, lässt sich am besten in der Apotheke vor Ort beraten.

ew/PZ/NK

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen