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Eine neue Studie zeigt, wie ungesund frittierte Lebensmittel sind.

Frittierte Hähnchen, Pommes & Co stehen besser nicht zu häufig auf dem Speiseplan.
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Do. 28. März 2019

Frittierte Lebensmittel verkürzen das Leben

Amerikaner lieben frittierte Nahrungsmittel: Viele konsumieren Hähnchen, Pommes & Co sogar täglich. Neue Studienergebnisse könnten den Genuss allerdings trüben: Offenbar ist das Risiko für einen Herztod bei Frauen im Alter ab 50 deutlich erhöht, selbst wenn sie nur einmal pro Woche frittierte Hähnchen essen.

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In Fett gebackene Lebensmittel finden viele Menschen lecker. Rund 25 bis 36 Prozent der Erwachsenen in Nordamerika essen täglich Fast Food. Wie ungesund diese Lebensmittel sind, zeigt jetzt eine neue US-amerikanische Studie: Es zeigte sich, dass der Verzehr von frittierten Lebensmitteln, insbesondere von Hähnchen, Fisch und Schalentieren, mit einem höheren Risiko für einen vorzeitigen Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen nach den Wechseljahren verbunden ist.

Wer täglich frittierte Lebensmittel konsumierte, hatte ein um acht Prozent höheres Risiko, im Studienzeitraum zu sterben, als Personen, die sie niemals aßen. Beim Verzehr von mindestens einer Portion Brathähnchen pro Woche war das Risiko sogar um 13 Prozent erhöht. Todesursache waren vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Studie wurde mit Daten von 106.966 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren durchgeführt, die in den Jahren 1993 bis 1998 ihre Ernährungsgewohnheiten dokumentiert hatten. Bis zum Jahr 2017 kam es zu 31.558 Todesfällen, darunter 9.320 durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

ZOU

Quelle: DOI 10.1136/bmj.k5420

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