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Diese Tipps helfen, die Belastung im Hausstaubmilben zu senken.

Allergikern wird empfohlen, die Bettwäsche häufiger zu wechseln und spezielle Überzüge für die Bettwaren zu verwenden.
© iStock.com/dusanpetkovic

Mi. 09. Oktober 2019

Hausstaubmilben: Tipps für Allergiker

Mit Beginn der Heizperiode im Herbst leiden Personen mit einer Allergie gegen Hausstaubmilben wieder verstärkt unter Symptomen wie Niesattacken, Husten, Bindehautentzündungen und Kopfschmerzen. Es ist zwar nahezu unmöglich, die Milben komplett zu meiden - es gibt jedoch einige Dinge, auf die Betroffene achten können.

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"Die winzigen Spinnentiere finden gerade im Schlafzimmer ideale Lebensbedingungen vor: feucht-warmes Klima in Matratze und Bettwäsche sowie jede Menge Nahrung in Form menschlicher Hautschuppen", sagt Prof. Karl-Christian Bergmann, Pneumologe und Leiter der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID). Neue Erkenntnisse zeigen jedoch, dass die allergene Belastung allgegenwärtig ist und sich nicht auf das Schlafzimmer beschränkt. Auch Hausstaub in Wohn- und Büroräumen, auf Autositzen und Kinosesseln spielt eine wichtige Rolle im Alltag von Allergikern.

Selbst wenn Milben so gut wie überall zu finden sind, gibt es doch einige Tricks, mit denen Betroffene die Anzahl der Milben in Ihrem Haus reduzieren können:

  • Nach dem Aufstehen nicht sofort das Bett machen. Die Bettdecke
    zurückschlagen und kräftig lüften, auf diese Weise entweichen Wärme und Feuchtigkeit, die Milben besonders gern mögen.
  • Lüften Sie die Wohnung mindestens einmal am Tag.
  • Die Bettwäsche häufiger wechseln und bei 60 Grad waschen.
  • Nutzen Sie Encasings für Ihre Bettwaren und die Matratze: Das sind spezielle Überzüge, die für Milben undurchlässig sind. Einige Krankenkassen erstatten die Kosten dafür.
  • Halten Sie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer möglichst gering
  • Sofakissen und Kuscheltiere 24 Stunden in ein Gefrierfach legen. Das tötet die Milben ab.
  • Verzichten Sie möglichst auf Staubfänger in der Wohnung.
  • Staubsaugen und wischen Sie Böden möglichst häufig, am besten jeden zweiten Tag.
  • In Teppichfußböden fühlen sich Milben besonders wohl. Am besten ist es, Teppiche durch glatte Fußböden zu ersetzen, die sich feucht wischen lassen.
  • Kindersitze im Auto sind häufig von Milben besiedelt und werden am besten regelmäßig gereinigt.

NK

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