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Füße am Strand

Zum Barfußlaufen möglichst einen Untergrund wählen, der wenig Verletzungsgefahr birgt. Feiner Strandsand ist ideal!
© mauritius images

Mi. 13. Juli 2011

Barfußlaufen beugt diabetischem Fußsyndrom vor

Patienten mit Diabetes mellitus kann Barfußlaufen dabei helfen, dem diabetischen Fußsyndrom vorzubeugen. "Ohne Schuhe Laufen kann die Durchblutung der Füße fördern und damit eine bessere Empfindsamkeit trainieren", sagt Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten.

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Gut geeignet dafür seien zum Beispiel sandige Barfußpfade. Sie setzen laut Wesiak gefahrlos Anreize, die eigenen Füße bewusster wahrzunehmen und bergen wenig Verletzungsgefahr. Der Arzt rät Diabetikern, anschließend ihre Füße sorgfältig zu reinigen und auf kleine Verletzungen hin zu untersuchen. Falls Wunden vorliegen, müssen diese desinfiziert und abgedeckt werden, um Infektionen vorzubeugen. Gerade bei Diabetikern mit Durchblutungsstörung könnten sonst schlecht heilende Wunden entstehen.

Für Menschen, die bereits unter einer diabetischen Polyneuropathie mit vermindertem Schmerz- und Temperaturempfinden leiden, ist besondere Vorsicht mit den Füßen geboten. "Aufgrund der gestörten Reizwahrnehmung neigen diese Patienten dazu, sich ungewollt mit den Füßen anzustoßen und dabei zu verletzen." Anstelle von Barfußlaufen empfiehlt ihnen Wesiack, lieber regelmäßig zu einer Fußgymnastik unter Anleitung zu gehen.

Das sogenannte diabetische Fußsyndrom führt in Deutschland jedes Jahr zu etwa 40.000 Amputationen.

BDI/RF

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