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Trinkende Sportler

Vor und während des Sports sind vor allem Mineralstoffe wie Natrium und Kalium wichtig.
© Alois Müller

Do. 28. Juli 2011

Richtige Ernährung steigert die Leistung

Wer seine Leistung steigern will, sollte auch auf seine Ernährung achten, wissen die Apotheker in Nordrhein. Sie geben Tipps, was sportlich Aktive am besten essen und trinken.

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"Besonders wichtig sind Kohlenhydrate", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Kohlenhydrate sind Energielieferanten. Sie sind zum Beispiel in Brot, Nudeln, Haferflocken, Kartoffeln und Obst zu finden. Aber auch Fette, Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente müssen auf dem Speiseplan stehen. "Eine ausgewogene Ernährung sorgt für positive Trainingseffekte", so Heuking.

Richtige Ernährung heißt aber nicht nur essen, sondern auch trinken, ergänzt der Apotheker. "Trinken ist ein entscheidender Faktor, um sportliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Vor und während des Sports sollten Getränke dem Körper vor allem Mineralstoffe wie Natrium und Kalium liefern, und auch wieder Kohlenhydrate." Es sei nichts dagegen einzuwenden, wenn Sportler auf speziell für diesen Personenkreis hergestellte Fertigprodukte zurückgreifen, da die Qualität in der Regel gut sei.

Absolut nicht empfehlenswert sind Angebote von angeblich die Leistung steigernden Mitteln aus dem Internet. Das bestätigt Professor Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie der Sporthochschule Köln. Er beobachtet die Entwicklung schon seit Jahren. "Wir stellen momentan fest, dass mehr und mehr dubiose pflanzliche Extrakte angeboten werden, denen eine genaue Deklaration fehlt." Aktuelles Beispiel sei die Substanz Methylhexylamin, die als Schlankheitsmittel angepriesen wird. Methylhexylamin kommt außerdem unter dem Namen DMAA, Dimethylamin oder Geranamin auf dem Markt. Unterschiedliche Namen, eines haben aber alle gemeinsam: Keiner kennt die Nebenwirkungen, niemand hat je die angepriesenen Wirkungen belegt.

"Sportler, die zu verbotenen Substanzen greifen, gefährden ihre Gesundheit massiv und sind sich oft gar nicht bewusst, was sie ihrem Körper damit antun", warnt Heuking. "Sie sollten bei allem sportlichen Ehrgeiz akzeptieren, dass ihre körperliche Leistungsfähigkeit Grenzen hat und Sport in erster Linie Spaß machen und das Wohlbefinden fördern soll."

AK NR

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