Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Fußpilz mit mysteriöser Form

Aktuelles

Frauenbeine

Wichtig: Wer Fußpilz hat, sollte auch auf die Fußnägel achten.
© mauritius images

Fr. 01. Juli 2011

Fußpilz mit mysteriöser Form

Mokassin-Mykose heißt die Variante des Fußpilzes, die sich in Form eines Füßlings ausbreitet.

Die Erreger dieser Infektion tummeln sich zu Millionen in Schwimmbadanlagen, nicht sichtbar, als mikroskopisch kleine Pilze, die die Füße des Menschen nur zu gerne besiedeln. Eine Mokassin-Mykose ist gerade im Anfangsstadium nicht immer leicht zu erkennen, denn sie zeigt sich zunächst nur in einem Symptom: in sehr trockener Haut an den Fußsohlen sowie an Außen- und Innenrist. Im weiteren Verlauf beginnt die Haut extrem zu schuppen, sie rötet sich, wird rissig. Fatal, wenn die Symptome nicht ernst genommen werden und die Erkrankung folglich unbehandelt bleibt, denn dann kann eine Mokassin-Mykose einen schweren Verlauf nehmen.

Anzeige

Deshalb sollten eifrige Schwimmbadgänger die Füße regelmäßig auf Veränderungen inspizieren und vor Ort nicht ohne Badelatschen herumlaufen. Sie bieten zumindest einen gewissen Schutz vor Ansteckung.

Gegen den Fußpilz gibt es verschiedene Wirkstoffe, darunter Ciclopiroxolamin als Creme oder Lösung. Die Substanz greift in verschiedene Stoffwechselprozesse des Pilzes ein und wirkt auch gegen die äußerst robusten Sporen der Pilze. Darüber hinaus hält Ciclopiroxolamin auch Bakterien in Schach und hemmt Entzündungen. Beispiele für weitere Klassiker gegen Fußpilz: die Arzneistoffe Clotrimazol, Bifonazol, Griseofulvin, Amorolfin und Terbinafin. Im Einzelfall reicht es nicht aus, die Füße lokal mit einem Medikament zu behandeln. Dann kann der Arzt Antipilz-Mittel zum Einnehmen verordnen.

Wichtig: Wer Fußpilz hat, sollte auch auf die Fußnägel achten, denn die Erreger können sich dort ebenfalls ansiedeln. Verfärbungen der Nägel, Verdickungen und Verhärtungen weisen auf eine Nagelpilzinfektion hin. Klarheit kann nur der Gang zum Arzt bringen.

IW

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Botschaften vom Arzt besser verstehen

Wer sich vor dem Arztbesuch entspannt, kann dem Gespräch besser folgen.

Sport: "Doping" durch Darmbakterien

Eine bestimmte Gattung von Bakterien im Darm steigert die Leistung beim Sport.

Wie lange Sperma maximal einfrieren?

Forscher haben untersucht, wie sich eine lange Lagerungszeit auf die Spermien auswirkt.

Psyche: Ein Arbeitstag pro Woche reicht aus

Für das seelische Wohlbefinden würde es ausreichen, pro Woche nur einen Tag zu arbeiten.

Darmflora beeinflusst das Temperament

Impulsiv, gelassen oder ängstlich? Darauf haben Darmbakterien einen Einfluss.

Bakterium macht resistent gegen Stress

Daraus könnte in Zukunft eine Impfung gegen die schädlichen Effekte von Stress entstehen.

Facebook-Posts sagen Krankheiten voraus

Depressionen, Diabetes, Alkoholmissbrauch: Beiträge in sozialen Medien liefern Hinweise auf eine Erkrankung.

Beziehung: Immer wieder derselbe Typ?

Viele Menschen lassen sich in Partnerschaften immer wieder auf ähnliche Charaktere ein.

Sorgt Fast Food für Unverträglichkeiten?

Kinder, die oft Burger & Co essen, leiden häufiger unter Nahrungsmittelallergien.

Macht Licht in der Nacht dick?

Mit Fernseher oder Licht einzuschlafen, ist offenbar eine ungesunde Angewohnheit.

Hörschaden: Wie die Finger helfen könnten

Forscher haben ein Gerät entwickelt, das Sprache in Tastreize umwandelt.

Hunde lassen sich von Stress anstecken

Ist Herrchen oder Frauchen gestresst, wirkt sich das auch auf die Vierbeiner aus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen