Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Kaffee hält Depressionen fern

Aktuelles

Zwei Frauen trinken Kaffee.

Sie haben gut lachen: Regelmäßiges Kaffeetrinken sorgt dafür, dass Frauen seltener Depressionen bekommen.
© Patrizia Tilly - Fotolia

Mi. 28. September 2011

Kaffee schützt Frauen vor Depressionen

Kaffeetrinken gegen schlechte Stimmung? Für Frauen ist da etwas Wahres dran. Einer Studie der Harvard School of Public Health in Boston, USA, zufolge reduziert der Genuss von koffeinhaltigem Kaffee bei Frauen das Risiko, an Depressionen zu erkranken. Bei Frauen, die zwei bis drei Tassen am Tag tranken, traten Depressionen um 15 Prozent seltener auf als bei denen, die nur eine Tasse oder weniger pro Woche tranken.

Anzeige

In der Studie wurden 50.793 Frauen, die im Durchschnitt 63 Jahre alt waren, über 10 Jahre beobachtet und nach ihrem Kaffeekonsum befragt. Zu den koffeinhaltigen Getränken zählten auch Softdrinks wie etwa Cola. In den folgenden zehn Jahren erkrankten 2.607 der Studienteilnehmerinnen an einer Depression. Das erstaunliche dabei: Das Risiko, eine solche Verstimmung zu erleiden, war bei Frauen, die zwei bis drei Tassen Kaffee täglich tranken, um 15 Prozent geringer als bei den Frauen, die nur wenig Koffein zu sich nahmen. Bei Frauen, die zwischen vier und fünf Tassen am Tag konsumierten, war das Risiko sogar um 20 Prozent reduziert. Das allerdings gilt nur für koffeinhaltigen Kaffee.

Koffein ist eins der am weitesten verbreiteten Stimulanzien des Nervensystems. Über 80 Prozent des Koffeins werden in Form von Kaffee konsumiert. Auch bei Männern habe es bereits Hinweise darauf gegeben, dass das Risiko für Depressionen und der Kaffeekonsum zusammenhängen. Noch sei allerdings nicht bewiesen, ob wirklich das Koffein das Risiko für Depressionen senke, oder ob es andere Gründe für diesen Effekt gebe, so die Forscher.

KK

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Darmspiegelung

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Untersuchung im Überblick.

Schlafmangel erhöht Unfallrisiko deutlich

Das Risiko ist vergleichbar mit Fahren unter Alkoholeinfluss.

Fieber bei Kinden richtig behandeln

Nicht immer ist es nötig, das Fieber sofort mit Medikamenten zu senken.

Das hilft gegen Halsschmerzen

Einige Heilpflanzen und Hausmittel lindern Schmerzen und Kratzen im Hals.

Alkohol sorgt für Vorhofflimmern

Jeder Drink erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen spürbar.

Krätze: Checkliste für Sofortmaßnahmen

Hautärzte haben die wichtigsten Verhaltensregeln kurz und verständlich zusammengefasst.

Thema der Woche: Weihnachtsbäckerei

Mit diesen 6 Tipps gelingt das Backen und Kochen ohne Unfälle und Blessuren.

Wann ein Haustier glücklich macht

Ob Hund, Katze oder Pferd: Haustiere tragen zum Wohlbefinden bei - unter gewissen Voraussetzungen.

Erhöht Weißwein das Hautkrebs-Risiko?

Drei große Studien weisen auf diesen Zusammenhang hin.

Die richtige Pflege für gesunde Haare

Für jeden Haartyp gibt es unterschiedliche Empfehlungen.

3 Risikofaktoren für Herzschwäche

Wer diese vermeidet, senkt die Gefahr für spätere Herzleiden um 85 Prozent.

Blutdrucksenker nicht einfach absetzen

Werden sie nicht regelmäßig wie verordnet genommen, schadet das der Gesundheit des Patienten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen