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Frau meditiert in der Natur.

Meditation scheint sich bei einem Reizdarmsyndrom günstig auszuwirken.
© mauritius images

Fr. 09. September 2011

Meditation hilft bei Reizdarm

Eine bestimmte Form der Meditation kann die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of North Carolina in Chapel Hill, USA. Fast 40 Prozent der Studienteilnehmer, die die sogenannte Achtsamkeits-basierte Stressreduktion anwendeten, berichteten über eine Abnahme ihrer Beschwerden. Bei Patienten, die sich einer Selbsthilfegruppe anschlossen, taten dies nur knapp 12 Prozent.

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Die Achtsamkeits-basierte Stressreduktion wurde in den 1970er Jahren von dem Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn entwickelt. Durch die Kombination aus Yogaelementen, Sitzmeditation und dem bewussten Wahrnehmen des Körpers und der Atmung soll die Aufmerksamkeit der Patienten von Problemen der Vergangenheit und Sorgen um die Zukunft abgelenkt werden. Stattdessen sollen sie sich auf aktuelle Erfahrungen konzentrieren.

Insgesamt 75 Frauen mit Reizdarmsyndrom nahmen an der Studie teil. Vom Reizdarmsyndrom sprechen Mediziner, wenn Patienten über Schmerzen oder Unwohlsein im Bauch und Veränderungen in den Stuhlgewohnheiten berichten, ohne dass sich in Untersuchungen dafür körperliche Ursachen finden lassen. Die Studienteilnehmerinnen trafen sich einmal wöchentlich über acht Wochen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Bei allen Testpersonen zeigte sich eine Verbesserung der Lebensqualität. Bei den meditierenden Frauen berichteten aber deutlich mehr (38,2 Prozent) über eine generelle Besserung der Beschwerden als bei den Teilnehmerinnen, die eine Selbsthilfegruppe besuchten (11,8 Prozent). Insbesondere die Bauchschmerzen und das Völlegefühl nahmen bei den meditierenden Frauen ab.

KK

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