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Gruppe rauchender Jugendlicher

Gerade junge Raucher profitieren in ihrer Persönlichkeit, wenn sie das Rauchen aufgeben.
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Mi. 14. September 2011

Rauchen: Aufhören fördert Persönlichkeit

Gerade junge Raucher profitieren in ihrer Persönlichkeit, wenn sie das Laster aufgeben – vor allem in Sachen Impulsivität und emotionale Stabilität. Das ermittelten Psychologen der University of Missouri in Columbia, USA, in einer Studie.

"Ich weiß, dass das schlecht ist, aber ich rauche trotzdem!" Solche impulsiven Verhaltensweisen sind gerade für junge Raucher typisch. Sie denken nicht viel voraus, nehmen den kurzfristigen Spaß ernster als die negativen Konsequenzen. In einer Untersuchung verglichen die amerikanischen Forscher das Verhalten junger Raucher zwischen 18 und 25 mit Gleichaltrigen, die das Rauchen aufgegeben hatten. Dabei fiel auf, dass die Raucher impulsiver handelten als die Ex-Raucher. Zudem waren sie neurotischer: negative Gefühle und Sorgen beeinflussten ihr Verhalten.

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Studien zufolge sind Menschen, bei denen diese Persönlichkeitsmerkmale besonders hervortreten, sehr anfällig für schädliche Angewohnheiten wie etwa Rauchen. Umgekehrt zeigten Ex-Raucher zwischen 18 und 25 die stärksten positiven Veränderungen in diesen Persönlichkeitsbereichen: 18-jährige Raucher handeln stärker impulsiv als Nichtraucher gleichen Alters. Bei Ex-Rauchern zwischen 18 und 25 Jahren nahm die Impulsivität am stärksten ab. Zudem zeigen die Studien, dass Menschen, deren Impulsivität nicht so stark ausgeprägt ist, sich eher vom Rauchen verabschieden.

Je älter Raucher werden, desto weniger wird das Rauchverhalten von der Persönlichkeit beeinflusst: Aus dem impulsiven Geschehen entwickelt sich das Rauchen zu einer Gewohnheit. Dementsprechend sind die Gründe, mit denen langjährige ältere Raucher ihr Laster entschuldigen, auch eher Zeichen einer Abhängigkeit: Gewohnheit, Verlangen und Kontrollverlust. Wer es so weit nicht kommen lassen will, hört möglichst früh auf – oder fängt gar nicht erst an.

KK


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