Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Richtig inhalieren lernen

Aktuelles

Junger Asthmatiker mit Dosieraerosol

Die richtige Anwendung der Asthmamittel führt nicht nur zur besseren Wirksamkeit, sondern auch zu mehr Lebensqualität aufgrund geringerer Nebenwirkungen.
© Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia

So. 18. September 2011

Schulungen für Asthmakranke erhöhen das Wohlbefinden

In Deutschland sind rund 3,4 Millionen Erwachsene an Asthma erkrankt. In den meisten Fällen sind sie ihr Leben lang auf Medikamente angewiesen. Damit die Arzneimittel gut wirken können, ist es wichtig, sie regelmäßig, pünktlich und richtig einzunehmen, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen. Der Apotheker vor Ort unterstützt die Patienten dabei.

Eine falsche Anwendung kann nicht nur zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Mundpilz führen, sondern auch die Lebensqualität des Patienten erheblich beeinträchtigen. Ebenso wird durch die ineffektive Handhabung das Gesundheitssystem unnötig belastet. In ihrem Arbeitsalltag stellen die niedersächsischen Apotheker immer wieder fest, dass schätzungsweise über die Hälfte der Asthmapatienten Fehler bei der Inhalationstherapie macht.

Anzeige

Rund drei Viertel der Patienten vergessen bei der Inhalation den Kopf nach hinten zu neigen. Ebenso ist es falsch, nach der Inhalation sofort wieder auszuatmen. Dies verhindert, dass der Wirkstoff in ausreichender Menge die Lunge erreicht. Auch eine mangelnde Hygiene wie beispielsweise der Verbleib von Speichelresten am Mundstück, kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

Bei einer Schulung in einer Apotheke vor Ort lernen die Patienten, ihr Asthmamittel richtig anzuwenden. Wichtig ist, die Inhalation gut vorzubereiten, das heißt, sich Zeit zu nehmen, zu entspannen und langsam ein- und auszuatmen. Nachdem die Inhalation ausgelöst wurde, ist es zum Beispiel wichtig, tief einzuatmen und fünf bis zehn Sekunden den Atem anzuhalten. Dann langsam über die Nase bei geschlossenem Mund ausatmen.

Wenn die Inhalation nach den Anwendungshinweisen durch den Apotheker richtig durchgeführt wird, stellen viele Patienten fest, dass das Arzneimittel besser wirkt. Sie benötigen meist weniger Notfallspray, und die Beschwerden im Mundbereich verschwinden.

Apothekerkammer Niedersachsen


Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Senioren: Hüftbrüche durch Schlafmittel?

Die Medikamente erhöhen vor allem zu Beginn der Einnahme das Sturzrisiko.

Italienischer Kaffee schützt vor Krebs

Trinken Männer mehrere Tassen am Tag, sinkt das Risiko für Prostatakrebs.

Lesertelefon: Reiseimpfungen

Experten geben am 27. April Auskunft über wichtige Impfungen vor der nächsten Urlaubsreise.

Weißwein und Schnaps tragen zu Rosazea bei

Speziell bei Frauen scheint sich durch Alkoholika das Risiko für die Hautkrankheit zu erhöhen.

Diät-Limo erhöht das Risiko für Demenz

Egal ob Zucker oder künstliche Süßstoffe: Beides schadet offenbar dem Gehirn.

Thema der Woche: Männerleiden

Manche gesundheitlichen Probleme treffen nur oder vor allem das vermeintlich starke Geschlecht.

Energiekick? Besser Treppe als Kaffee

Es gibt effektivere Fitmacher gegen das Mittagstief als Koffein aus Kaffee oder Cola.

Tumorzellen auf Aminosäure-Entzug

Forscher haben evtl. einen Weg gefunden, wie sich Krebszellen aushungern lassen.

Mit Cannabis-Creme gegen Juckreiz

Möglicherweise eine Therapieoption für Menschen mit Ekzemen, Neurodermitis oder Psoriasis.

Machen manche Fette Menschen faul?

Forscher gehen davon aus, dass weit verbreitete Fette zu einem sitzenden Lebensstil beitragen.

Thema der Woche: Jojo-Effekt vermeiden

Je nach Diät ist es eine große Herausforderung, das Gewicht anschließend zu halten.

Magnesium beugt Knochenbrüchen vor

Nicht nur Calcium und Vitamin D stärken die Knochen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen