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Sarah Connor

Sarah Connor gab am Wochenende ihr letztes Konzert vor der Babypause.
© Universal Music GmbH

Mo. 25. Juli 2011

Schwanger auf der Bühne – zu viel fürs Baby?

Mit Babybauch Konzerte geben – für Sarah Connor ist das kein Problem. Sie gab am Wochenende ihr letztes Konzert vor der Babypause. Die 31-Jährige ist im achten Monat schwanger. Viele fragen sich nun, ob die Sängerin ihrem Ungeborenen zu viel zumutet.

Der gesetzlich geregelte Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. So gesehen ist es also in Ordnung, wenn eine werdende Mutter im achten Monat noch arbeitet. Allerdings ist dies bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit im Büro einfacher zu bewerkstelligen als als Künstlerin auf der Bühne. Laute Musik – wummernde Bässe – Lampenfieber. Wie viel bekommt ein Kind im Mutterleib davon mit?

Studien zufolge nehmen Ungeborene schon ab der 16. Schwangerschaftswoche Geräusche und Musik im Mutterleib wahr. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Stress in der Schwangerschaft Auswirkungen auf die spätere Gesundheit der Kinder hat. In einer Studie wurden Daten von 75.000 Schwangeren ausgewertet. Dabei wurde der Gesundheitszustand der Kinder in den ersten zehn Lebensjahren beobachtet.

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Das Ergebnis: Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft beispielsweise im Beruf starkem Stress ausgesetzt waren, erkrankten später häufiger als Kinder von ungestressten Müttern. Besonders betroffen waren die Atmungsorgane, die Haut und die Verdauungsorgane. Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit oder andere emotionale Probleme der werdenden Mutter hatten hingegen kaum Einfluss auf die Gesundheit der Kinder.

Nicht zuletzt steigert negativer Stress in der Schwangerschaft das Risiko für Geburtskomplikationen. Einer Studie zufolge waren Frühgeburten und ein niedriges Geburtsgewicht mit zunehmender Stressbelastung der werdenden Mutter häufiger.

Was genau eine werdende Mutter als Stress und vor allem auch als negativen Stress empfindet, ist sicherlich unterschiedlich. Für manch einen mag es der blanke Horror sein, vor tausenden von Fans oder im Fernsehen aufzutreten. Für Sarah Connor ist es eher an der Tagesordnung und gehört zum Arbeitsalltag. So auch bei ihrem letzten Konzert vor der Babypause: "Ich höre einfach immer auf meinen Bauch und da war alles ruhig und entspannt!" sagte Sarah Connor zu BILD. "Das Baby hat die ganze Zeit geschlafen."

Der Veranstalter des Konzertes hatte übrigens auf einen mobilen Kreißsaal bestanden, der am Veranstaltungsort für alle Eventualitäten bereit stand. Viel interessanter war allerdings für die Fans etwas anderes. Im Interview nach dem Konzert verplapperte sich die Sängerin und lüftete ein Familiengeheimnis: Ihr drittes Kind wird ein Mädchen!

KK


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