Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Therapie für den Kropf

Aktuelles

Ultraschalluntersuchung

Mittels Ultraschall kann der Arzt feststellen, wie groß die Schilddrüse ist und ob Knoten vorliegen.
© Alterfalter - FotoliaU

Mi. 20. Juli 2011

Studie ermittelt die beste Therapie für Schilddrüsenknoten

Die beste medikamentöse Behandlung für Schilddrüsenknoten ist die Gabe des Hormons Thyroxin kombiniert mit Jodid. Das ist das Ergebnis der bisher größten randomisierten, also zufallsverteilten Studie zu diesem Thema, die die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) gemeinsam durchgeführt haben. Die Arbeit wurde im Fachblatt "Journal of Clinical Endokrinology & Metabolism" publiziert.

Anzeige

An der Therapiestudie nahmen 1024 Patienten mit Schilddrüsenknoten teil, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden: Je eine Gruppe von Patienten nahm Jodid oder Thyroxin ein, eine weitere eine Kombination aus beidem und eine Vergleichsgruppe ein Placebo – ein unwirksames Medikament. Die Forscher verglichen anschließend den Effekt der Therapien auf das Volumen von Knoten und Schilddrüse.

Es zeigte sich, dass die kombinierte Gabe von Thyroxin und Jodid das Volumen der Schilddrüsenknoten weit stärker reduzierte als die anderen Therapieformen. Auch das Volumen der Schilddrüse ging gegenüber Placebo deutlich zurück.

Rund 200 Millionen Menschen weltweit leiden unter einer Struma nodosa, einem Knotenkropf. Laut Professor Dr. Martin Grußendorf aus Stuttgart, dem wissenschaftlichen Leiter der Studie, lägen nun erstmalig verlässliche Daten vor, die wichtige Erkenntnisse zur Behandlung dieser Volkskrankheit in Deutschland geben und dem behandelnden Arzt helfen, die optimale Therapie für seine Patienten mit Struma nodosa zu finden.

RF

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Emotional stabiler durch mehr Schlaf

Schlechter Schlaf kann ziemlich auf die Stimmung drücken, zeigt eine neue Studie.

Aphthen selbst behandeln

Bei kleinen Aphthen können Lokaltherapien mit Mitteln aus der Apotheke die Beschwerden lindern.

Covid-19 könnte saisonal auftreten

Forscher sind überzeugt, dass sich das Ansteckungsmuster in Zukunft verändern wird.

Viele Demenz-Fälle wären vermeidbar

Forscher finden weitere vermeidbare Risikofaktoren - mittlerweile sind es insgesamt 12.

Schweinepest: Mensch nicht in Gefahr

Vor einigen Tagen ist erstmalig die Afrikanische Schweinepest in Deutschland nachgewiesen worden.

Covid-19: Milder Verlauf durch Masken?

Das Tragen einer Maske könnte zu milderen und sogar symptomlosen Covid-19-Verläufen führen.

Bluthochdruck: Bei Erkältung aufpassen

Einige rezeptfreie Medikamente können den Blutdruck in die Höhe treiben.

Probiotika lindern Ekzeme bei Kindern

Eine einfache Therapie kann Kindern helfen, die unter juckenden und schmerzenden Ekzemen leiden.

Corona: Kinder haben andere Symptome

Covid-19 macht sich bei Kindern, wenn überhaupt, oft nur Magen-Darm-Symptome bemerkbar.

Schmerzmittel bei Nierenschwäche?

Je schlechter die Nierenfunktion, desto geringer sollte die Dosis der Medikamente sein

Coronavirus, Grippe oder Erkältung?

Wie sich Covid-19 von einer Erkältung und der Grippe unterscheiden lässt, zeigt dieser Überblick.

Brot schadet bei Reizdarm nicht

Die Gehzeit des Teiges bestimmt offenbar, wie gut das Brot anschließend vertragen wird.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen