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Schlafender Jugendlicher

Ausreichend Nachtschlaf schützt dicke Jugendliche vor Diabetes.
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Di. 20. September 2011

Erholsamer Schlaf kann Diabetes-Risiko bei Teenagern senken

Wenn übergewichtige Teenager nicht ausreichend schlafen, kann das ihren Blutzucker und die Insulinausschüttung empfindlich stören. Eine Studie des Children's Hospital of Philadelphia in den Vereinigten Staaten zeigt, dass ein erholsamer Nachtschlaf das Risiko für Typ-2-Diabetes bei übergewichtigen Heranwachsenden senken kann.

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In ihrer Studie untersuchten Diabetes-Experten 62 übergewichtige Teenager, die im Durchschnitt 14 Jahre alt waren. Eineinhalb Tage und eine Nacht lang wurden der Blutzucker, die Insulinausschüttung und das Schlafverhalten der Jugendlichen erfasst. Dabei spielte nicht nur eine Rolle, wie lange die Teenager schliefen, sondern auch wie tief.

Sowohl zu viel als auch zu wenig Schlaf erhöhte bei den Studienteilnehmern die Blutzuckerwerte. Zwischen 7,5 und 8,5 Stunden Schlaf in der Nacht seien für Jugendliche ideal. Besonders auffällig: Bei Teenagern, die eine verkürzte Tiefschlafphase hatten, war die Insulinausschüttung erniedrigt, was die erhöhten Blutzuckerwerte bei den Testpersonen erklären kann, die zu wenig Schlaf bekommen hatten. In weiteren Studien wollen die Forscher nun die genaueren Zusammenhänge klären – unter anderem mit Beobachtungen zum Schlafverhalten im häuslichen Umfeld. Immerhin beklagen in den Vereinigten Staaten drei von vier Schülern der Klassen 9 bis 12, zu wenig Schlaf zu bekommen.

KK

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