Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Wespenplage? Keine Panik!

Aktuelles

Wespe

Wespen treffen bei ihren menschlichen Nachbarn meist auf eine tief verwurzelte Abneigung.
© Skydiverss - Fotolia

Di. 09. August 2011

Wespen nicht wegpusten

Mit bis zu 50 Prozent mehr Wespen rechnen Experten in diesem Jahr. Die gelb-schwarz gestreiften Insekten hatten im Frühjahr beste Bedingungen, um sich zu vermehren. Viele Freunde haben sie nicht – zu Unrecht, wie zum Beispiel der Naturschutzbund Deutschland (NABU) meint.

Wespen lieben Bratwurst und Pflaumenkuchen und haben trotzdem eine schlanke Taille. Eigentlich sollte das Sympathie und vielleicht ein wenig Neid wecken. Trotzdem treffen Wespen bei ihren menschlichen Nachbarn meist auf eine tief verwurzelte Abneigung. Kein Wunder, denn ihre Stiche schmerzen meist sehr und können bei entsprechend veranlagten Personen heftigste allergische Reaktionen hervorrufen. Dabei stechen die meisten Wespenarten gar nicht – nur die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe haben für den schlechten Leumund gesorgt. Mehr noch: Wespen räumen mit anderen Plagegeistern auf, Blattläusen zum Beispiel und anderen Insekten. Diese liefern ihnen Eiweiß zur Aufzucht des Wespennachwuchses.

Anzeige

Die "chemische Keule" ist beim Umgang mit Wespen meist völlig überflüssig, wenn man einige Tipps berücksichtigt. Dass Wespen hektisches Um-sich-Schlagen von Menschen als Angriff werten, auf den sie mit einem Gegenangriff reagieren müssen, wissen viele. Weniger bekannt ist, dass die Angriffslust der Insekten auch durch Angstschweiß angeregt werden kann. Und auch auf das Kohlendioxid der menschlichen Ausatemluft reagieren sie. Die Wenigsten können allerdings minutenlang die Luft anhalten, bis die Wespen sich wieder verzogen haben. Müssen sie auch nicht, aber man sollte wissen, dass Wespen sich nicht "wegpusten" lassen.

Man weiß, worauf Wespen fliegen. Oft hilft es daher bereits, Süßes und Fleischhaltiges abzudecken und Getränke durch einen Strohhalm zu trinken. Daneben sollte man aber auch an die im wahrsten Sinne des Wortes süßen Münder und Finger denken, die ebenfalls Wespen anlocken könnten. Gründliches Abwischen kann gefährliche Stiche im Gesicht vermeiden helfen. Auch Ablenkungsmannöver können helfen: zum Beispiel eine Wespen-Lieblingsspeise in sicherer Entfernung.

MP

Noch mehr Interessantes sowie weitere Tipps zum Umgang mit Wespen gibt es beim Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Was wissen Sie über Insektenstiche? Testen Sie hier Ihr Wissen!

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Verstopfung bei Kindern behandeln

Ein Apotheker erklärt, was bei Problemen mit der Verdauung hilft.

Rentner schlafen besser und länger

Im Ruhestand lösen sich offenbar viele Schlafprobleme in Luft auf.

Gesunde Ernährung gegen MS-Symptome

Eine US-Studie zeigt, welchen Einfluss die Ernährung bei Multipler Sklerose hat.

Thema der Woche: Rotavirus

Besonders für Säuglinge und Kleinkinder ist das Magen-Darm-Virus gefährlich.

Akupunktur lindert Gelenkschmerzen

Die Methode hilft Frauen, die infolge einer Brustkrebs-Therapie unter Schmerzen leiden.

Senioren mangelt es an Vitamin D und B12

Forscher haben untersucht, wie gut über 65-Jährige mit Vitaminen versorgt sind.

Wie finde ich einen guten Chirurgen?

Experten zeigen Qualitätskriterien, die ein guter Chirurg erfüllen sollte.

Nudeln machen nicht alle Menschen dick

Die Gene entscheiden offenbar mit, welche Lebensmittel uns dick machen.

Ärzte warnen vor Vitamin-D-Überdosis

Wer hoch dosierte Präparate einnimmt, riskiert unter anderem Nierenschäden.

Thema der Woche: Feiertage genießen

Mit diesen 22 Tipps können Sie die Vorweihnachtszeit entspannt genießen.

Neue Zeckenart breitet sich aus

Die neue Art ist ein weiterer möglicher Überträger des gefürchteten FSME-Virus.

Was eine gute Skibrille ausmacht

Wer keine passende Skibrille hat, riskiert Verbrennungen an der Hornhaut des Auges.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen