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Fußballer köpft.

Auf die Dauer leidet unter Kopfbällen das Gehirn.
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Di. 29. November 2011

Fußball: Ab 1000 Kopfbällen wird's gefährlich

Fußballmuffel wussten es schon lange: Kopfbälle machen dumm. Forscher des Albert Einstein College of Medicine in New York, USA, drücken das anders aus, meinen aber Ähnliches: "Kopfbälle erhöhen das Risiko für Hirnverletzungen." Sie haben ermittelt, wie dieser Effekt eintritt, und konnten sogar eine Art Grenzwert festlegen, ab wie vielen Kopfbällen pro Jahr es gefährlich wird.

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Die Wissenschaftler haben mit einer speziellen Untersuchungsmethode die Hirnstrukturen von Fußballspielern untersucht. Durch die sogenannte diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie können mikroskopisch kleine Veränderungen der weißen Hirnsubstanz sichtbar gemacht werden, die auf Hirnschädigungen hindeuten. In der Studie haben die Wissenschaftler 32 Fußballer auf solche Veränderungen hin untersucht. Dabei erfassten sie auch, wie häufig die Spieler die Bälle köpften.

Die Erschütterungen bei einem einzelnen Kopfball führen normalerweise nicht zu einer Schädigung der Hirnzellen. Bei wiederholtem Köpfen würde jedoch eine Kaskade von Mini-Verletzungen ausgelöst werden, die zu einem Abbau der Hirnzellen führen kann, so die Experten. In der Untersuchung entsprachen die Veränderungen in den Hirnstrukturen von Fußballern, die häufig Kopfbälle spielen, denen von Menschen, die unfallbedingte Hirnschäden haben. Solche Veränderungen können dann auch zu einer verminderten Hirnleistung führen.

Besonders betroffen waren bei den Kopfball-aktiven Fußballern die Bereiche des Gehirns, die für die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und das Sehen zuständig waren. Das Ausmaß der Schädigung hing dabei von der Kopfballfrequenz ab. Ab einer Anzahl von 1.000 bis 1.500 Kopfbällen im Jahr zeigten sich deutliche Veränderungen. Da Fußball weltweit eine der populärsten Sportarten sei und vor allem auch von Kindern gespielt würde, geben diese Ergebnisse den Experten zufolge Anlass zur Sorge.

KK

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