Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Xylitol-Kaugummi gegen Mittelohrentzündung

Aktuelles

Kinder machen Kaugummi-Blasen.

So macht Vorsorge Spaß: Kaugummi senkt das Risiko für Mittelohrentzündungen.
© Scott Griessel - Fotolia

Fr. 11. November 2011

Xylitol-Kaugummi gegen Mittelohrentzündung

Kauen Kinder Xylitol-haltiges Kaugummi, senkt das ihr Risiko für Mittelohrentzündungen. Das behaupten Wissenschaftler der University of Toronto in Kanada. Laut ihren Informationen verringert sich das Risiko um 25 Prozent.

Anzeige

Xylitol ist ein Süßstoff, der häufig in zuckerfreien Kaugummis eingesetzt wird. Schon lange wird über seine Wirkung als Kariesverhinderer und zur Vorbeugung der Osteoporose diskutiert. Finnische Studien haben den Verdacht nahegelegt, dass Xylitol auch Mittelohentzündungen vermeiden könne. Die kanadischen Wissenschaftler haben nun mehrere Studien analysiert, die den Zusammenhang zwischen Xylitolverzehr und Mittelohrentzündungen untersucht haben. Dabei stellten sie fest, dass Kinder, die Xylitol-haltiges Kaugummi kauten oder andere Produkte mit dem Süßstoff zu sich nahmen, ein um 25 Prozent erniedrigtes Risiko für akute Ohrenentzündungen hatten. Das galt allerdings nicht für Fälle, in denen bereits eine Entzündung der oberen Atemwege wie etwa Husten oder Schnupfen vorlag.

Etwa 8 Gramm Xylitol täglich können das Auftreten der gefürchteten Entzündungen verhindern, so die Forscher. Das entspricht etwa 2 Streifen zuckerfreiem Kaugummi etwa 5 Mal am Tag. Um auch den karies-vermeidenden Effekt zu nutzen, sollte der Kaugummi am besten nach den Mahlzeiten für mindestens fünf Minuten gekaut werden. Einziges Manko für den breiten Einsatz: Viele Eltern werden es nicht gern sehen, wenn ihre Kinder ständig Kaugummi schmatzen - und an vielen Schulen ist das Kaugummikauen ohnehin verboten.

KK

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Schützt eine Brille vor Corona?

Neue Daten weisen darauf hin, dass Brillenträger seltener an Covid-19 erkranken.

Heißes Bad beeinflusst Diabetes positiv

BMI, Blutzucker und Blutdruck lassen sich durch regelmäßiges Baden offenbar verbessern.

Wie Smartphones der Psyche helfen

Benutzerdaten von Smartphones erlauben Vorhersagen zum Verlauf psychischer Erkrankungen.

Reisekrankheit einfach abtrainieren

Das Lösen bestimmter Aufgaben soll Reiseübelkeit in Schach halten.

Kurze Massagen lindern Stress

Es reichen schon wenige Minuten, um die geistige und körperliche Entspannung zu steigern.

Dicke Beine können Vorteile haben

Fett an den Beinen könnte möglicherweise vor Bluthochdruck schützen.

Wie Arbeit Hunger unterdrücken kann

Wer konzentriert an etwas arbeitet, denkt dabei seltener an Essen oder Süßigkeiten.

Juckreiz: Besser streicheln als kratzen

Juckreiz lässt sich offenbar auch schonend lindern, wie Forscher herausgefunden haben.

Bienengift zerstört Krebszellen

Eine Substanz aus dem Gift der Honigbiene kann das Wachstum von Krebszellen unterdrücken.

Trotzen Viren bald Hitze und Chlor?

Forscher haben herausgefunden, dass sich Viren an ihre Umwelt anpassen.

Koffein-Nickerchen macht wach

Erst Kaffee, dann ein Power Nap: Die Reihenfolge ist entscheidend, zeigt eine neue Studie.

Genervt? Ausschlafen könnte helfen

Wer wenig schläft, hat am am folgenden Tag oft ein dünneres Nervenkostüm.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen