Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Gene machen Lang- und Kurzschläfer

Aktuelles

Lachende Frau im Bett

Mit gutem Gewissen ausschlafen ist jetzt möglich. Dank der Gene. Denn die sind es, die einen zum Kurz- oder Langschläfer machen.
© krimar - Fotolia

Mi. 07. Dezember 2011

Gene machen Lang- und Kurzschläfer

Wer gern ausschläft, hat ab jetzt eine gute Entschuldigung: Ob man nachtaktiv oder ein Morgenmensch ist, hängt von den Genen ab. Das zumindest behaupten Forscher der Ludwig Maximilian Universität in München und der Universität Edinburgh in Großbritannien.

Die Wissenschaftler haben die Gene von über 10.000 Menschen in verschiedenen Ländern Europas untersucht. Zusätzlich wurden die Studienteilnehmer zu ihrer Schlafdauer an freien Tagen befragt, wenn sie also nicht für die Arbeit aufstehen mussten. Die Auswertung des Erbgutes spürte dann den "Schuldigen" auf: das Gen ABCC9. Kurzschläfer haben eine bestimmte Variante des Gens – und die gleich in doppelter Ausführung. Wer diese bestimmte Genvariante trage, benötige etwa eine halbe Stunde weniger Schlaf, so die Experten. Langschläfer hingegen tragen eine andere Version von ABCC9.

Anzeige

Ihre Ergebnisse bestätigten die Wissenschaftler auch in einem Experiment mit Fruchtfliegen: Wurde das besagte Gen komplett ausgeschaltet, blieben die Fliegen für die ersten drei Stunden der Nacht schlaflos.

Das Gen ABCC9 ist nach Untersuchungen der Wissenschaftler dafür verantwortlich, den Energielevel der Zellen zu messen. Wie genau es das Schlafverhalten beeinflusst, ist indes noch nicht abschließend geklärt. Neben ABCC9 haben Forscher in den letzten Jahren etwa ein halbes Dutzend Gene entdeckt, die die Schlafdauer oder -qualität steuern.

KK

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Lernen: Lesen ist Silber, Reden Gold

US-Psychologen haben herausgefunden, wie man Gelerntes besser im Kopf behält.

Entengrütze: Kleine Pflanze mit Nährwert

In der asiatischen Küche wird die Pflanze seit Jahrtausenden eingesetzt.

Länger leben dank Chili-Schärfe

Eine große US-Studie zeigt positive Gesundheitseffekte von Chili-Schoten.

Junge oder Mädchen? Blutdruck gibt Hinweis

Nicht nur ein Ultraschall gibt Aufschluss über das Geschlecht eines Babys.

Musizieren verbessert die Reaktion

Diese neue Erkenntnis könnte vor allem für ältere Menschen eine wichtige Rolle spielen.

Wetter ist nicht schuld an Schmerzen

Eine neue Studie widerlegt einen weit verbreiteten Mythos.

Vitamin-B12-Mangel wegputzen?

Eine spezielle Zahnpasta wirkt Nährstoffmangel bei Veganern entgegen.

Mineralwasser: Glas beeinflusst Geschmack

Ähnlich wie bei Wein bestimmt das Glas auch bei Wasser über das Aroma.

Krafttraining beugt Demenz vor

Von Muskelaufbau profitiert auch das Gehirn, wie eine neue Studie zeigt.

Pinguin-Gang bei Glatteis

Mit diesen Tipps kommen Sie auch bei Glatteis sicher zum Ziel.

Spinnenseide als Hightech-Verband

Englische Forscher bestücken künstliche Spinnenseide mit Wirkstoffen.

Löst Schweißen Parkinson aus?

Schweißer können Symptome entwickeln, die denen der Parkinson-Krankheit ähneln.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen