Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Depressionen durch Computerspiele

Aktuelles

Junge Frau und junger Mann mit Videospiel-Konsolen

Gefährdete Dauerdaddler. Computerspieler, die mehr als 33 Stunden pro Woche in virtuellen Welten verbringen, berichten häufiger über Stress und Angst.
© Scott Griessel - Fotolia

Mo. 16. Januar 2012

Gamer: Häufiger Depressionen durch Computerspiele

Bei Gamern, also Menschen, die viel Zeit mit Computerspielen verbringen, zeigen sich häufiger Depressionen und Angst. Das haben australische Wissenschaftler in einer Studie ermittelt.

Anzeige

Computerspieler, die mehr als 33 Stunden pro Woche in virtuellen Welten verbringen, berichten zu 15 Prozent häufiger über Stress und Angst und zu 25 Prozent häufiger über Depressionen als solche, die "nur" rund 21 Sunden pro Woche spielten. Das zeigten Zwischenergebnisse einer weltweiten Untersuchung von Daniel Loton an der Victory University in Melbourne, Australien. Deren Ziel ist es, die akademischen Ergebnisse, Freundschaften und Beziehungen sowie die körperliche und geistige Gesundheit von Computerspielern zu vergleichen.

"Beide Gruppen klagten mehr über Stress, Angst und Depressionen als in früheren Studien", berichtete Loton. "Am alarmierendsten ist jedoch, dass Vielspieler sich auf einen Bereich zubewegen, der klinisch auffällig ist." Vielspieler zeigten außerdem andere Bewältigungsstrategien als Gelegenheitsspieler. Sie neigten mehr zu Vermeidungsverhalten und weniger zur Bewältigung von Problemen als andere, stellte Loton fest. "Das könnte daran liegen, dass Vielspieler ihr Spielen auch dazu verwendeten, um zu entspannen oder vor Schwierigkeiten zu fliehen."

Während einige Probleme offensichtlich durch exzessives Computerspielen verursacht werden, scheint diese Beschäftigung den Erfolg und die Befriedigung bei Arbeit und Studium nicht zu beeinflussen. Vielspieler waren im Studium sogar geringfügig erfolgreicher, sie seien seltener durchgefallen und hätten höhere Punktzahlen erreicht, als sie erwartet hätten, berichtete Loton.

MP

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Künstlicher Leberfleck warnt vor Krebs

Ein neues Implantat ist dazu in der Lage, die 4 häufigsten Krebsarten sehr früh zu erkennen.

Wer als Teenie kocht, isst später gesünder

Es zahlt sich aus, schon in jungen Jahren kochen zu lernen.

Bluthochdruck: Musik unterstützt Therapie

Musik zu hören, intensiviert die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten.

Studie zeigt: Lächeln wirkt cool

Keine Emotionen zu zeigen, wirkt dagegen eher unfreundlich und kühl.

Männer sind genauso eitel wie Frauen

Eine Umfrage zeigt: Jeder Zweite würde ohne Styling nie das Haus verlassen.

Frühaufsteher leben länger als Nachteulen

Ständig gegen die eigene innere Uhr zu leben, macht offenbar krank.

Live-Musik gleicht Hirnwellen an

Hört eine Gruppe von Menschen Live-Musik, synchronisieren sich ihre Hirnwellen.

Augenbrauen helfen, Gefühle zu deuten

Das könnte für das Überleben der Menschheit eine wichtige Rolle gespielt haben.

Schlaganfall durch gebrochenes Herz?

Das Broken-Heart-Syndrom erhöht das Risiko für einen Schlaganfall.

Wer sich bewegt, ist glücklicher

Wie viel Sport pro Woche nötig ist, damit das Glückslevel ansteigt, zeigt eine neue Studie.

Seitensprung: Oft ist es der beste Freund

Forscher haben untersucht, mit wem untreue Partner am häufigsten fremdgehen.

Magenverkleinerung sorgt für Liebesglück

Nach einer Magen-OP verändert sich offenbar häufig der Beziehungsstatus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen