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Junge trinkt Limo

Limo ist lecker, aber auf die Dauer ungesund. Australische Forscher leiten Krankheitsrisiken vom Limonadenkonsum ab.
© Svetlana Kashkina - Fotolia

Mo. 16. April 2012

Gesundheitsvorhersage mit Limonade

Nicht aus dem Kaffeesatz, sondern sozusagen aus dem Limoglas erhalten australische Wissenschaftler Informationen zur zukünftigen Gesundheit von Jugendlichen.

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Wer mit zwölf Jahren mindestens ein kohlensäurehaltiges Getränk täglich zu sich nimmt, weist engere Arterien im Augenhintergrund auf. Diesen Zusammenhang fanden australische Wissenschaftler, die rund 2.000 High-School-Schüler in Sidney untersuchten und zusätzlich deren Kohlenhydratverzehr bestimmten. Die Untersuchung folgt einer Studie, die den Einfluss von Fernsehen auf die Gesundheit der Kinder zum Gegenstand hatte.

"Kinder mit einem ausgeprägten Limo-Konsum sowie einem hohen Verzehr an Kohlenhydraten wiesen mehr nachteilige Veränderungen der kleinsten Blutgefäße auf als Kinder mit moderatem Konsum", sagte Studienautor Dr. Bamini Gopinath vom Westmead Millenium Institute. Über den Durchmesser der Mikrogefäße in der Netzhaut lassen sich bereits früh Vorhersagen für Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Bluthochdruck im Erwachsenenalter treffen - wenn die Ernährungsgewohnheiten beibehalten werden. Er würde die Kinder gerne erneut untersuchen, wenn diese 17 Jahre alt seien, um die Entwicklung der Schäden zu beurteilen, erklärte Gopinath.

MP

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