Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Psychotherapie: Telefon oder Couch?

Aktuelles

Frau telefoniert.

Amerikanische Psychologen behandeln viele patienten nur noch per Telefon.
© Langer - Fotolia

Mi. 06. Juni 2012

Psychotherapie: Toppt das Telefon die Couch?

Zu einem richtigen Psychotherapeuten gehört – ganz klar – eine Couch. Neue Untersuchungen US-amerikanischer Forscher weisen jedoch darauf hin, dass ein Telefonhörer unter Umständen einen noch besseren Dienst leisten kann.

Anzeige

In einer Studie mit depressiven Menschen in Amerika konnten die Forscher zeigen, dass Therapie-Sitzungen über das Telefon wirksamer waren als das Gespräch auf der Couch. Die Patienten hielten eine 18-wöchige Therapie per Telefon eher durch als Sitzungen mit direktem Kontakt zum Therapeuten. Beide Wege halfen allerdings während des Behandlungszeitraums, Depressionen zu verringern, berichten die Forscher im Fachjournal der American Medical Association. Gerade in Amerika ist dies von Bedeutung, da hier viele Therapeuten dem Trend zur Telefon-Therapie folgen. Etwa 85 Prozent der dortigen Psychologen bieten einen Teil ihrer Leistungen schon über das Telefon an.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Zwar verbesserten sich die Depressionen im Verlauf beider Behandlungswege gleichermaßen. Der positive Effekt war jedoch sechs Monate nach Beendigung der telefonischen Therapie bei dem ein oder anderen wieder leicht abgeebbt. Dies könnte zumindest bei einem Teil der depressiven Patienten für einen direkten Kontakt zum Therapeuten sprechen– oder für eine Therapeuten-Flatrate.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Betablocker als Sonnenschutz?

Ein bekannter Wirkstoff wehrt UV-Strahlen sogar besser ab als übliche Sonnencreme.

Milch: fettarm gegen Depressionen

Eine asiatische Studie deutet an, dass fettarme Milchprodukte Depressionen vorbeugen.

Rote-Bete plus Sport verjüngen das Gehirn

Power-Gemüse und Jungbrunnen zugleich? Rote-Bete-Saft hat es US-Forschern angetan.

Frosch-Schleim tötet Grippeviren

Substanzen von der Haut einer Froschart könnten eine neue Waffe gegen Viren werden.

Das perfekte Profilbild wählen besser andere

Die selbst ausgesuchten Bilder sind zwar geeignet, aber meist nicht perfekt.

Worauf Frauen bei der Partnerwahl achten

Glaubt man einer aktuellen Studie, sind die inneren Werte eher nebensächlich.

Alzheimer mit Greebles aufspüren

Ein einfacher Test mit 3D-Figuren könnte einen frühen Hinweis auf die Krankheit liefern.

Wer Kälte sieht, bleibt cool

Beim Anblick einer Winterlandschaft fällt es uns leichter, kontrolliert zu handeln.

Graue Haare deuten auf krankes Herz hin

Unabhängig vom Alter sind graue Haare ein Warnsignal für Herzkrankheiten.

Was Film-Schurken gemeinsam haben

Den meisten Bösewichten sieht man sofort an, auf welcher Seite sie stehen.

Warum werden wir seekrank?

Offenbar ist Schwindel und Übelkeit vor allem die gefühlte Bewegung verantwortlich.

Homosexuell durch Hormon im Mutterleib?

Eine Studie deutet an, dass Progesteron einen Einfluss auf das Sexualverhalten hat.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Anzeige

Verstehen Sie Ihren TV-Ton noch gut?

Sivantos HörgeräteErleben Sie mit der Hörgeräte-Weltneuheit Ihren TV-Ton, Musik und Telefonate direkt in Ihren Hörgeräten in bester Stereoqualität.

Lesen Sie hier mehr!

Anzeige

Service

Zum NAI-Gewinnspiel Zum NAI-Portal

Themenspecial: Besser hören

Frau mit Hut im GrünenIm Themenspecial Besser hören nennt aponet.de die besten Tipps und viel Wissenswertes, wie sich Tinnitus und Hörschäden vermeiden lassen und wie man ein schlechtes Gehör ausgleichen kann.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen