Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Ausschlafen gegen Übergewicht

Aktuelles

Frau schläft im Bett.

Wer gut schläft, wird weniger von Hunger geplagt.
© drubig-photo - Fotolia

Di. 10. Juli 2012

Ausschlafen gegen Übergewicht

Heißt die Zauberformel für eine "Traumfigur" einfach "mehr schlafen"? Ein Forscherteam der Universitäten Tübingen, Lübeck und Uppsala (Schweden) ging dieser Frage nach. Es testete die Auswirkungen von kurzzeitigem Schlafentzug auf Versuchspersonen und fand handfeste Gewichtsvorteile für einen langen Schlaf.

Anzeige

Bereits nach einer schlecht geschlafenen Nacht, bewegten sich die Studienteilnehmer tagsüber weniger, dadurch verbrauchten sie weniger Kalorien. Zudem bekamen sie umso mehr Hunger, je weniger sie schliefen. Grund: Der Körper schüttet bei Schlafentzug mehr des appetitanregenden Hormons Ghrelin aus. Das konnten die Forscher bei den übernächtigten Versuchteilnehmern messen. Geht man diesem vermehrten Hungergefühl dauerhaft nach, wird verständlich, warum der Körper Fettpolster zulegt.

Ob auch das Gegenteil funktioniert, man sich also schlank schlafen kann, beweist die vorliegende Arbeit nicht. Dazu sind weitere Studien nötig. Aber es steht fest, Schlaf hat Einfluss auf den Hunger, darauf wie viel wir uns bewegen und essen sowie auf verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper. Alles gute Gründe, um abends mal wieder früher ins Bett zu gehen.

Fw/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Malaria-Risiko kleiner bei Blutgruppe 0

Forscher haben untersucht, ob zwischen der Blutgruppe und dem Risiko, an schwerer Malaria zu erkranken, eine Verbindung besteht.

Hunde erschnüffeln epileptischen Anfall

US-Wissenschaftler haben untersucht, ob speziell trainierte Hunde einen epileptischen Anfall am Geruch erkennen können.

Ultraschall verändert Entscheidungsprozesse

Ultraschallwellen können elektrische Signale im Gehirn erzeugen oder unterdrücken.

Ist Kaffee lebensnotwendig?

Die Schweiz hat entschieden, dass alle Kaffee-Notvorräte aufgelöst werden sollen.

Viele Haustiere sind zu dick

Übergewichtige Tiere haben mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Mehr Alkohol durch unterdrückte Gefühle

Wer tagsüber seine Emotionen kontrollieren muss, trinkt abends mehr Alkohol.

Mit Comics auf die Herz-OP vorbereiten

Ein Comic könnte die Aufklärung vor einer Herzkatheteruntersuchung verbessern.

Dubstep-Musik vertreibt Mücken effektiv

Wenn Mücken elektronischer Musik ausgesetzt sind, stechen sie seltener zu.

Chirurgie ohne Schnitte und Narben

Mithilfe eines neuen Verfahrens könnte sich Knorpel ganz einfach umformen lassen.

Zucker hat Einfluss auf die Atemwege

Glukose spielt offenbar eine Rolle bei entzündlichen Atemwegskrankungen.

Schon der Gedanke an Kaffee macht wach

Forscher haben die psychologischen Effekte des Getränks genauer untersucht.

So erkennt man Aprilscherze sofort

Forscher haben einige Merkmale identifiziert, die auch bei Fake News verwendet werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Krank und was jetzt?

TreppenlifteHaben Sie sich schon einmal im Internet über Krankheiten und Therapien schlau gemacht?

Machen Sie mit bei der größten Befragung unter Patienten in Deutschland!

Themenspecial: Gesunde Haut

Frau mit Hut im GrünenIm neuen Themenspecial "Gesunde Haut"
lesen Sie auf aponet.de viel Wissenswertes über die richtige Pflege für jeden Hauttypen.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Anzeige

Service

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen