Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Familie verdirbt die Lust am Job

Aktuelles

Mutter und Vater küssen ihr Baby.

Für frischgebackene Eltern hält das Leben ganz neue Herausforderungen parat. Da tritt der Job vielfach in den Hintergrund.
© laurent hamels - Fotolia

Do. 05. Juli 2012

Heirat und Geburt verringern die Job-Zufriedenheit

Es gibt Momente im Leben, die stehen gemeinhin für das pure Glück: Zum Beispiel Heiraten oder das erste Kind bekommen. Das Glück im Privaten scheint sich jedoch nicht auf die Motivation im Berufsleben abzufärben: Wer heiratet oder eine Familie gründet, arbeitet weniger gern.

Anzeige

Britische Forscher fanden heraus, dass Menschen sogar noch fünf Jahre nach Geburt des ersten Kindes deutlich unzufriedener mit ihrer Arbeit waren. Vor allem Frauen waren von diesem negativen Effekt betroffen, berichten sie im Journal of Vocational Behaviour. Die Wissenschaftler hatten das Niveau der Arbeitszufriedenheit von fast 10.000 Briten über 18 Jahre hinweg verfolgt.

Wie man sich in seinem Job fühlt, hängt oft von äußeren Faktoren ab. So stellten die Forscher interessanterweise unmittelbar vor einem großen Lebensereignis wie einer Hochzeit oder der Geburt des ersten Kindes auch einen Zufriedenheits-Höhepunkt bei der Arbeit fest. Dies könnte mit einem Überschwappeffekt zu tun haben, der bewirkt, dass Hochgefühle zu Hause die Zufriedenheit im Job positiv beeinflussen. Im Anschluss an das entsprechende Ereignis ändern sich hingegen die Prioritäten und der Fokus verschiebe sich zwangsläufig mehr in Richtung des Privaten, schreiben die Forscher. Dadurch kann ein Konflikt zwischen Privatleben und Arbeit entstehen. Dies gelte besonders für Menschen, die eine Familie gründen.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Künstlicher Leberfleck warnt vor Krebs

Ein neues Implantat ist dazu in der Lage, die 4 häufigsten Krebsarten sehr früh zu erkennen.

Wer als Teenie kocht, isst später gesünder

Es zahlt sich aus, schon in jungen Jahren kochen zu lernen.

Bluthochdruck: Musik unterstützt Therapie

Musik zu hören, intensiviert die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten.

Studie zeigt: Lächeln wirkt cool

Keine Emotionen zu zeigen, wirkt dagegen eher unfreundlich und kühl.

Männer sind genauso eitel wie Frauen

Eine Umfrage zeigt: Jeder Zweite würde ohne Styling nie das Haus verlassen.

Frühaufsteher leben länger als Nachteulen

Ständig gegen die eigene innere Uhr zu leben, macht offenbar krank.

Live-Musik gleicht Hirnwellen an

Hört eine Gruppe von Menschen Live-Musik, synchronisieren sich ihre Hirnwellen.

Augenbrauen helfen, Gefühle zu deuten

Das könnte für das Überleben der Menschheit eine wichtige Rolle gespielt haben.

Schlaganfall durch gebrochenes Herz?

Das Broken-Heart-Syndrom erhöht das Risiko für einen Schlaganfall.

Wer sich bewegt, ist glücklicher

Wie viel Sport pro Woche nötig ist, damit das Glückslevel ansteigt, zeigt eine neue Studie.

Seitensprung: Oft ist es der beste Freund

Forscher haben untersucht, mit wem untreue Partner am häufigsten fremdgehen.

Magenverkleinerung sorgt für Liebesglück

Nach einer Magen-OP verändert sich offenbar häufig der Beziehungsstatus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen