Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Weniger Futtern dank roter Kartoffelchips

Aktuelles

Jugendliche essen Chips auf einer Couch

Die Finger von der Schüssel voll Chips lassen − fast unmöglich. Meist ist erst dann Schluss, wenn sie restlos leergefuttert ist.
© Anatoliy Samara - Fotolia

Do. 26. Juli 2012

Weniger Futtern dank roter Kartoffelchips

Einmal geöffnet, ist der Inhalt einer Packung Kartoffelchips meist schnell aufgegessen. Forscher der Cornell Universität im US-Bundesstaat New York haben durch ein Experiment nun herausgefunden, wie man das unaufhörliche Futtern unterbinden kann. Ihre Lösung: Einfach einige rot eingefärbte Chips in die Packung legen.

Anzeige

Die Theorie dahinter: Diese roten "Stopp-Schild-Chips" sollen den Menschen unterbewusst signalisieren, dass sie bitte mit dem Essen aufhören mögen. Für das Experiment servierten die Wissenschaftler den 98 teilnehmenden Studenten Stapelchips. Diese sollten die Studenten knabbern während sie sich einen Film anguckten. Die Hälfte der Gruppe erhielt dabei allerdings Packungen, die zuvor im Labor präpariert worden waren. Diese Packungen enthielten rot eingefärbte Kartoffelchips, die in bestimmten Abständen eingefügt worden waren, etwa alle sieben Chips ein roter Chip. Den Studenten sagten die Forscher, dass dies Chips mit Basilikum-Geschmack seien.

Nun beobachteten die Wissenschaftler das Essverhalten der Studenten. Und siehe da, bei der nachfolgenden Analyse wurde ihre Theorie bestätigt. Rote Chips wirken wie ein Stopp-Schild. Unwissend darüber, warum die roten Chips tatsächlich in der Packung waren, aßen diese Studenten rund 50 Prozent weniger als ihre Kommilitonen, die keine solchen roten Chips in ihrer Packung hatten.

Den Ergebnissen dieser und anderer Studien zufolge scheint es so, als nähmen manche Menschen kein Sättigungsgefühl wahr. Sie können erst aufhören zu essen, wenn sie einen leeren Teller vor sich sehen.

FW/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sorgt Schichtarbeit für Blasenprobleme?

Wer nachts arbeitet, leidet offenbar häufiger unter einer überaktiven Blase.

Ein Knie mit Arthrose "knackt" anders

Eine Schalldiagnose könnte Knorpelschäden im Gelenk früher erkennen.

Mittagsschlaf senkt den Blutdruck

Ein Nickerchen hat eine ähnliche Wirkungen wie das Reduzieren von Salz oder Alkohol.

Helfen Stehpulte gegen Übergewicht?

Forscher sind zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen.

Pilze erhalten die geistigen Fähigkeiten

Das ist offenbar auf einen Bestandteil zurückzuführen, der in vielen Pilzsorten steckt.

Mit Heuschnupfen am Steuer?

Eine Allergie kann die Fahrtüchtigkeit ebenso beeinflussen wie Alkohol.

Wie teuer nächtliche Toilettengänge sind

Wer nachts häufig zur Toilette muss, sorgt für wirtschaftliche Einbußen.

Frühstücken schützt das Herz

Eine energiereiche Mahlzeit am Morgen könnte uns vor Herzinfarkt und Schlaganfall bewahren.

Telefongespräche fördern das Stillen

Telefonate unter Müttern führen offenbar dazu, dass Babys eher gestillt werden.

Spermienqualität nimmt seit Jahren ab

Forscher führen das auf Chemikalien zurück, die im Alltag oft zu finden sind.

Lässt sich Schlaf nachholen?

Wer unter der Woche wenig schläft, versucht das Defizit oft am Wochenende wieder auszugleichen.

Musikhören macht kreativ? Irrtum!

Forscher haben untersucht, wie sich Hintergrundmusik beim Arbeiten auf die Leistungsfähigkeit auswirkt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen