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Schlafendes Kleinkind

Tiefer Schlummer - ganz ohne zu schnarchen.
© Hallgerd - Fotolia

Mo. 13. August 2012

Kinder: Schnarchen macht verhaltensauffällig

Vorschulkinder, die laut schnarchen, zeigen häufiger Verhaltensauffälligkeiten. Sie seien häufiger hyperaktiv, depressiv oder unaufmerksam, berichten Wissenschaftler aus Cincinnati, USA, im Fachblatt Pediatrics.

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Die Forscher hatten die Mütter von 249 Kindern nach Verhalten und Schlaf ihrer 2- bis 3-jährigen Sprösslinge befragt. Schnarchten die Kleinen in diesem Alter regelmäßig laut an zwei bis drei Tagen pro Woche fielen bei ihnen mehr Verhaltensprobleme auf im Vergleich zu den Kindern, die nicht oder nur kurzzeitig schnarchten. Etwa eines von zehn Kindern leidet unter regelmäßigem Schnarchen.

Diese Studie bestätigt, was bereits eine andere Forschergruppe herausfand, trägt jedoch einen zusätzlichen Aspekt bei: "Das Schnarchen betraf vor allem Kinder, die nicht oder nur kurz gestillt wurden und aus einkommensschwachen Familien stammten", sagte Dr. Dean Beebe, der Studienleiter. Er rät daher, dass Kinderärzte bei dieser Patientengruppe besonders auf das Schnarchen achten sollten, um es frühzeitig behandeln zu können. Beebe: "Schnarchen wird in Comics oft als süß und lustig verharmlost. Es ist jedoch nicht normal, wenn das Schnarchen mehrere Monate andauert. Es ist ein Zeichen für Atemprobleme, die behandelt werden können."

RF

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