Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Ohnmächtig werden liegt in den Genen

Aktuelles

Eineiige Zwillinge

Ist bei eineiigen Zwillingen schon einmal einer umgekippt, ist auch der zweite Zwilling häufiger davon betroffen.
© Sergii Figurnyi - Fotolia

Di. 07. August 2012

Ohnmächtig werden liegt in den Genen

"Hysterie" sagt man oft, wenn Mädchen bei Konzerten reihenweise umkippen, "übersensibel", wenn jemandem beim Anblick von Blut schwarz vor Augen wird. Forscher haben jetzt festgestellt, dass die Neigung, ohnmächtig zu werden, zum Teil genetisch bedingt ist.

Anzeige

Allerdings sei wahrscheinlich nicht ein einziges Gen dafür verantwortlich, sondern mehrere Gene in Kombination mit Umwelteinflüssen, berichtet das Team aus deutschen und australischen Forschern in der medizinischen Fachzeitschrift Neurology. Für ihre Studie hatten die Forscher eineiige und zweieiige Zwillingspaare untersucht, von denen mindestens einer schon einmal ohnmächtig geworden war. Wenn bei eineiigen Zwillingen schon einmal einer umgekippt war, war auch der zweite Zwilling deutlich häufiger davon betroffen als bei zweieiigen Zwillingen.

Bei der vasovagalen Synkope, wie diese Form des kurzzeitigen Bewusstseinsverlusts auch genannt wird, werden die Blutgefäße weit gestellt, so dass kurzfristig das Blut versackt. Das Gehirn wird nicht ausreichend mit Blut versorgt, wodurch es einem schwarz vor den Augen wird. Durch die unfreiwillig horizontale Lage ist der Körper automatisch in einer Position, in der der Kopf wieder gut mit Blut versorgt wird. Auslöser können Aufregung, Schmerzen, Angst oder große Freude sein.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mit Zauberpilzen gegen Depressionen

Ein kleine Studie deutet eine Wirkung an, die Patienten nützen könnte.

Leidenschaft als Strategie in der Liebe

Warum US-Amerikaner ihrem Partner gegenüber leidenschaftlicher sind als Ostasiaten.

Hausarbeit beeinflusst die Gesundheit

Ältere Männer arbeiten deutlich weniger im Haushalt als Frauen - mit Folgen für die Gesundheit.

Geschäftsreisen belasten die Psyche

Wer häufig beruflich verreist, hat ein höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen.

Mit Wirkstoff-Pflaster zum Wunschgewicht?

Ein spezielles Pflaster mit Mikronadeln könnte die Fettverbrennung ankurbeln.

Warum Frauen schneller frieren

Dass Frauen bei kalten Temperaturen eher frösteln als Männer, ist kein Vorurteil.

Gestresst? Wie das Shirt des Partners hilft

Der Geruch des Shirts eines geliebten Menschen reduziert offenbar Stress und Anspannung.

Lieber Schoko oder doch den Apfel?

Warum der Mensch sich so gern für das falsche Lebensmittel entscheidet.

Jünger aussehen dank Gesichtstraining

Ganz ohne OP: 32 verschiedene Übungen machen das Gesicht deutlich jugendlicher.

Blaubeeren verbessern Strahlentherapie

Extrakte aus der Frucht zeigten Erfolge bei Krebszellen vom Gebärmutterhals.

Den Stoffwechsel trainieren

Reagiert der Körper flexibel auf Fette und Kohlenhydrate, hält das gesund.

Sekt: Prickeln liefert Hinweis auf Qualität

Anhand der Prickel-Geräusche lässt sich offenbar die Qualität eines Schaumweins beurteilen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen