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Junge Leute machen Party.

Damit die Feier nicht ausartet, sollen in Zukunft Wärmebildkameras erkennen, wer einen über den Durst getrunken hat.
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Mi. 05. September 2012

Alkohol: Kamera erkennt Betrunkene

In Zukunft könnte es mit Hilfe von Wärmebildkameras möglich sein, Betrunkene zu entlarven, bevor sie in Kneipen, auf Flughäfen oder in öffentlichen Räumen Radau machen. Griechische Wissenschaftler entwickeln eine entsprechende Software, die für Alkoholgenuss typische Temperaturunterschiede im Gesicht erkennt.

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Wie die Infrarot-Wärmebildtechnik funktioniert, erklären die Wissenschaftler in der Zeitschrift International Journal Electronic Security and Digital Forensics: In einem ersten Ansatz werden Temperaturwerte spezieller Punkte im Gesicht gemessen und mit einer Datenbank von Werten nüchterner und betrunkener Personen verglichen. Da Alkohol eine Weitung von Blutgefäßen der Hautoberfläche bewirkt, lassen sich bei einem Wärmebild-Scan heiße Flecken an bestimmten Stellen im Gesicht feststellen, die betrunkenen oder nüchternen Regionen zugeordnet werden können. Eine ähnliche Technik sei in der Vergangenheit schon eingesetzt worden, um festzustellen, ob Menschen mit Grippeviren oder Erregern der Lungenkrankheit SARS infiziert waren, so die Forscher.

In einem zweiten Ansatz berechnete das Team die Wärmemunterschiede zwischen verschiedenen Stellen im Gesicht. Während die Nase im Allgemeinen im betrunkenen Zustand vor Wärme leuchtet, ist die Stirn tendenziell kühler als bei nüchternen Personen. Das System muss in diesem Fall erkennen, welche Gesichtsstrukturen auf dem Bild zu erkennen sind. Arbeiten beide Techniken parallel, könnte man durch einen Scan schnell erkennen, ob beispielsweise jemand, der einen öffentlichen Raum betritt oder mehr Alkohol kaufen möchte, betrunken sei, so die Wissenschaftler.

hh

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