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Zwei Männer schütteln sich die Hände.

In geschäftlichen wie privaten Situationen gilt das Händeschütteln als vertrauensbildende Maßnahme.
© Robert Kneschke - Fotolia

Mo. 22. Oktober 2012

Die positive Kraft des Händeschüttelns

Bei der Begrüßung die Hände zu schütteln, gehört zum guten Ton in vielen Ländern der Erde. Aber es ist nicht nur reine Höflichkeit, sondern hat auch psychologische Vorteile. Das zeigt eine Studie aus den USA.

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Im gesellschaftlichen Miteinander geht nicht immer alles glatt. Vielfach laufen Geschäfte oder persönliche Begegnungen einfach schief. Ein fester Handschlag könnte dem entgegenwirken, sagen die Psychologen vom Beckmann Institut in Urbana. "Wie wir herausgefunden haben, sorgt das Händeschütteln nicht nur dafür, den positiven Effekt einer angenehmen Begegnung zu verstärken", sagt Sanda Dolcos aus dem Wissenschaftlerteam. "Ein Händedruck vermag auch einen negativen Eindruck abzuschwächen."

In Hirnscans hatten die Forscher getestet, wie Versuchspersonen auf Filme reagieren, in denen animierte Figuren zu sehen waren, die sich auf verschiedene Art begrüßten. Dabei war zu sehen, dass die Teilnehmer erheblich positiver auf Situationen reagierten, in denen die Hände geschüttelt wurden. Sogar das Belohnungszentrum des Gehirns, das für positive Reaktionen z.B. auf Sex, Essen oder Drogen sorgt, wurde beim Händeschütteln aktiv.

Aber es tut nicht einfach ein x-beliebiger Handschlag: Die Studienautoren empfehlen einen festen selbstbewussten und doch freundlichen Händedruck, um beim Gegenüber einen guten Eindruck zu hinterlassen. Instinktiv wisse das jeder, doch durch ihre Studie wäre es nun wissenschaftlich untermauert, so die Forscher.

RF

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