Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Spätes "erstes Mal" führt zu besserer Ehe

Aktuelles

Glücklich guckendes Paar

Wer mit dem "ersten Mal" länger wartet, ist als Erwachsener glücklicher in der Ehe.
© Robert Kneschke - Fotolia

Fr. 19. Oktober 2012

Spätes "erstes Mal" führt zu besserer Ehe

Machen Jugendliche ihre ersten sexuellen Erfahrungen erst spät, haben sie als Erwachsene eine befriedigendere Partnerschaft. Das hat eine Studie der Universität von Texas ergeben, die im Fachmagazin "Psychological Science" veröffentlicht wurde.

Für die Studie hatte Professorin Paige Harden vom Fachbereich Psychologie Daten von 1.659 Zwillingspaaren durchforstet, die im Rahmen einer großen Langzeitstudie erhoben worden waren. Die Zwillingspaare waren von ihrer Jugendzeit an bis zum jungen Erwachsenenalter begleitet und nach dem Zeitpunkt ihrer ersten sexuellen Erfahrungen drei Gruppen zugeordnet worden. Dabei galt das "erste Mal" als früh, wenn es vor dem 15. Geburtstag stattgefunden hatte, als durchschnittlich, wenn es dazu im Alter von 15 bis 19 gekommen war, und als spät, wenn die ersten zärtlichen Berührungen erst nach dem 19. Lebensjahr stattgefunden hatten.

Harden ermittelte aus dem Datenwust, dass die Spätzünder, wenn sie denn verheiratet waren, zufriedener mit ihren Beziehungen waren. So betonten sie häufiger den guten Umgang mit Konflikten in der Ehe und berichteten häufiger davon, dass ihre Partner ihnen Liebe und Aufmerksamkeit zuteil werden ließen. Zudem genossen sie den Alltag mit ihrem Lebensgefährten mehr als Studienteilnehmer, die ihre ersten sexuellen Erfahrungen schon vor dem 19. Lebensjahr gemacht hatten.

Die Forscherin Harden konnte übrigens ausschließen, dass der Zusammenhang durch andere Faktoren verfälscht wird. Weder Einflüsse der Erbmasse noch der Umwelt verwässerten das Ergebnis. So spielten weder das Einkommen, die Religionszugehörigkeit, das Dating-Verhalten, der Body-Mass-Index noch die Attraktivität der Studienteilnehmer eine Rolle.

FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Nach dem Sport besser nicht gurgeln

Verwendet man nach dem Training ein antimikrobielles Mundwasser, sinkt der Blutdruck nicht.

Brot backen mit Mehl aus Insekten

Forscher sehen das als Alternative bei steigendem Proteinbedarf der Menschheit.

Motivation zum Sex in der Corona-Zeit

Laut Britischer Forscher hatten die Menschen während des Lockdowns nur wenig Sex.

Sport: Keine Sorge wegen Knie-Arthrose

Selbst intensiveres Training erhöhte das Risiko für den Gelenkverschleiß nicht.

Regen kann die Pollenmenge erhöhen

Frühlingsregen verursacht möglicherweise mehr Pollenprobleme, als er beseitigt.

Spürnasen: Hunde riechen Covid-19

Hunde, die normalerweise Krebserkrankungen am Geruch erkennen, wurden speziell trainiert.

Spülschwamm: Wie wird er wieder sauber?

Forscher haben getestet, ob ein Schwamm in der Mikrowelle wieder hygienisch sauber wird.

Hilft Alkohol dem Immunsystem?

Ein wenig Alkohol könnte dabei helfen, Autoimmunerkrankungen in Schach zu halten.

Körpersprache ist auch hörbar

Gestikulieren kann daher auch beim Telefonieren hilfreich sein.

Gesättigte Fette – Konzentration leidet

Eine Mahlzeit mit vielen gesättigten Fettsäuren beeinträchtigt die Aufmerksamkeit messbar.

Asthma bei Schlafmangel schlimmer

Wer regelmäßig zu wenig schläft, erleidet häufiger Asthmaanfälle und trockenen Husten.

Akupunktur gegen Verdauungsstörungen?

Eine Studie aus China zeigt sehr positive Effekte, die sogar über Wochen anhalten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen