Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Vorstellungsgespräch: Kumpel gesucht

Aktuelles

Junger Bewerber und grauhaariger Chef reichen sich über den Schreibtisch hinweg lachend die Hände

Chefs stellen lieber den neuen besten Freund ein als denjenigen, der für den Job am besten geeignet wäre.
© Picture-Factory - Fotolia

Do. 29. November 2012

Vorstellungsgespräch: Kumpel gesucht

Qualifikation ist ja gut und schön. Doch wenn es darum geht eine Stelle neu zu besetzen, wählen Arbeitgeber oft nicht die Besten aus, sondern eher Menschen, die sie sich als Freunde oder sogar potenzielle Partner vorstellen könnten. Diesen Schluss legt eine Studie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift American Sociological Review nahe.

Anzeige

Dies bedeute nicht, dass Arbeitgeber unqualifizierte Mitarbeiter einstellen, betont die Studienautorin Lauren A. Rivera. In die engere Wahl kommen nur Bewerber, welche die grundlegenden Fähigkeiten mitbringen, um eine entsprechende Arbeit zufriedenstellend erledigen zu können. Doch weicht die Auswahl eines neuen Mitarbeiters offenbar in vielerlei Hinsicht von dem ab, wie man sich eine rationale Einstellungs-Entscheidung vorstellt.

Für über die Hälfte der Einstellenden seien kulturelle Übereinstimmungen ein entscheidendes Kriterium beim Vorstellungsgespräch, also ob Freizeitaktivitäten, Hintergrund und Selbst-Präsentation eines Bewerbers zum bestehenden Mitarbeiterstamm einer Firma zu passen scheinen. Darüber hinaus suchen Arbeitgeber bevorzugt Menschen aus, in deren Umgebung sie sich wohl fühlen, zu denen sie vielleicht eine Freundschaft aufbauen oder mit denen sie sich sogar eine Liaison vorstellen könnten, berichtet Rivera. In vielerlei Hinsicht ähnele die Art und Weise der Einstellung daher der Wahl von Freunden oder Liebespartnern. Denn bei der Frage, ob man mit jemandem zusammen sein oder sie/ihn heiraten möchte, spielen persönliche Aspekte wie ein ähnliches Bildungsniveau, gemeinsame Interessen, gegenseitige Sympathie oder der Funke, der überspringe, ebenfalls eine wichtige Rolle, so Rivera. Kriterien, die auch für die befragten Arbeitgeber wichtig waren.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Nach OP: Wassereis hilft bei Verwirrtheit

Ein Arzt erklärt, warum Wassereis Patienten nach einer Vollnarkose helfen kann.

Wer zusammenzieht, nimmt zu

Ein gemeinsamer Haushalt sorgt offenbar für Extra-Kilos auf der Waage.

Gehirn funktioniert im Herbst besser

Die geistige Leistung schwankt offenbar mit den Jahreszeiten, wie eine Studie zeigt.

Antibiotika: Nur jeder Zweite weiß Bescheid

Die Hälfte der Deutschen weiß nicht, dass Antibiotika nur gegen Bakterien helfen.

Geburt: Warum Väter dabei sein sollten

Männer, die bei der Entbindung dabei sind, kümmern sich später besser um ihre Kinder.

Magenbypass vor Schwangerschaft?

Eine bariatrische Operation senkt das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft enorm.

Chirotherapie: Nicht ohne Risiko

Gerade Eingriffe an der Halswirbelsäule bergen Risiken, berichtet ein Mediziner.

Fast-Food-Entzug ähnelt Drogen-Entzug

Ein Verzicht auf Pommes, Burger & Co kann für Entzugserscheinungen sorgen.

Wie Hautzellen gegen Mutationen kämpfen

Unsere Haut muss permanent gegen mutierte Zellen kämpfen, um Krebs zu verhindern.

Warum Hunger für schlechte Laune sorgt

Forscher haben untersucht, warum ein leerer Magen auf die Stimmung schlägt.

Leichter abnehmen mit Vorstellungskraft

Mithilfe einer neuen Methode purzeln Kilos fünfmal besser.

Viren verantwortlich für Drogensucht?

Die Veranlagung zur Drogensucht könnte auf ein Virus zurückzuführen sein.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen