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Schlafendes Kind mit Kuscheltier im Arm

War die Zahnfee schon da? Kinder hoffen, dass sie über Nacht die ausgefallenen Milchzähne gegen ein kleines Geschenk eintauscht.
© Techniker Krankenkasse

Fr. 14. Dezember 2012

Ärzte kritisieren schlampige Arbeit der Zahnfee

Eigentlich zählt sie ja zu den Guten - die Zahnfee. Denn legt ein Kind seinen ausgefallenen Wackelzahn unters Kopfkissen, so erzählt man sich, tauscht ihn die Zahnfee gegen ein kleines Geschenk oder ein Geldstück aus. Doch auch einem Profi wie der Zahnfee können Kunstfehler unterlaufen, warnen Londoner Ärzte jetzt in der zugegebenermaßen nicht immer ernst gemeinten Weihnachtsausgabe der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ).

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So berichten die Experten vom Fall eines 8-jährigen Jungen, der wegen seiner stark laufenden Nase einen Allergologen aufgesucht hatte. Nachdem herkömmliche Methoden nicht halfen, wurde eine Computer-Tomographie durchgeführt. In dem Scan zeigten sich Anzeichen einer Entzündung der Nasennebenhöhle – und, zur Überraschung aller, ein Zahn im linken Ohr. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Milchzahn handelte, welchen der kleine Junge an einem Abend drei Jahre zuvor in froher Hoffnung unter dem Kissen platziert hatte. Am nächsten Morgen sei der Junge sehr unglücklich gewesen und habe behauptet, die Zahnfee habe den Zahn in sein linkes Ohr gesteckt, berichten die Ärzte. Zu Recht, wie sich nun herausgestellt habe.

Dies sei längst nicht der einzige Fall, der die Nachlässigkeit der Zahnfee demonstriere, warnen die Ärzte. Sie weisen darauf hin, dass es für die Arbeit der Zahnfee keine Richtlinien oder standardmäßigen Vorgehensweise gebe, und dass sich Ärzte dessen bewusst sein sollten.

hh

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