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Mexikaner mit Sombrero beißt in Chili-Schote.

In Mexiko geht nichts ohne Chili. Aber auch viele Europäer lieben scharfes Essen.
© lunamarina - Fotolia

Mo. 03. Dezember 2012

Scharfes Essen ist eine Frage des Charakters

Ob jemand ein scharf gewürztes Gericht mag oder nicht, hat weniger mit dem Geschmack zu tun als mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen. Das schreiben US-amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift Food Quality and Preference.

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In Asien sowie Mittel- und Südamerika kommen regelmäßig mit Chilischoten gewürzte Gerichte auf den Tisch. Dort hat man sich an den brennenden Geschmack dieser Mahlzeiten gewöhnt und isst sie daher häufig. Anders in den USA oder Mitteleuropa: Hier gilt scharfes Essen meist als exotisch. Trotzdem sind manche Menschen begeistert davon. Wissenschaftler von der Pennsylvania State University haben in einer Studie überprüft, welche Menschen besonders "scharf" auf scharfes Essen sind.

Mit geschmacklichen Vorlieben allein lasse es sich laut der Wissenschaftler nicht erklären. Sie konnten bei ihren etwa 100 Testessern jedoch bestimmte charakterliche Merkmale dingfest machen, die für die Chili-Begeisterung sprachen. Menschen, die häufiger Scharfes essen, seien demnach Neuem gegenüber aufgeschlossener und für Belohnungen empfänglicher als "Chili-Verächter". Sie hätten sich an das Brennen im Mund nicht nur gewöhnt, sondern Gefallen daran gefunden. Die Arbeit ist Teil einer größeren Studie, die herausfinden möchte, warum Menschen verschiedene Geschmäcker haben.

RF

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